Freitag, 11. Oktober 2019

Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, dann ist doch das Reich Gottes schon zu euch gekommen. (Lk 11,20)

27 Woche im Jahreskreis     Freitag

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 11,14-26

In jener Zeit trieb Jesus einen Dämon aus, der stumm war. Als der Dämon den Stummen verlassen hatte, konnte der Mann reden. Alle Leute staunten. 

Einige von ihnen aber sagten: Mit Hilfe von Beelzebul, dem Anführer der Dämonen, treibt er die Dämonen aus. 

Andere wollten ihn auf die Probe stellen und forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel. 

Doch er wusste, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Jedes Reich, das in sich gespalten ist, wird veröden, und ein Haus ums andere stürzt ein. 

Wenn also der Satan mit sich selbst im Streit liegt, wie kann sein Reich dann Bestand haben? Ihr sagt doch, dass ich die Dämonen mit Hilfe von Beelzebul austreibe. 

Wenn ich die Dämonen durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben dann eure Anhänger sie aus? Sie selbst also sprechen euch das Urteil. 

Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, dann ist doch das Reich Gottes schon zu euch gekommen. 

Solange ein bewaffneter starker Mann seinen Hof bewacht, ist sein Besitz sicher; 

wenn ihn aber ein Stärkerer angreift und besiegt, dann nimmt ihm der Stärkere all seine Waffen weg, auf die er sich verlassen hat, und verteilt die Beute. 

Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich; wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut. 

Ein unreiner Geist, der einen Menschen verlassen hat, wandert durch die Wüste und sucht einen Ort, wo er bleiben kann. Wenn er keinen findet, sagt er: Ich will in mein Haus zurückkehren, das ich verlassen habe. 

Und wenn er es bei seiner Rückkehr sauber und geschmückt antrifft, 

dann geht er und holt sieben andere Geister, die noch schlimmer sind als er selbst. Sie ziehen dort ein und lassen sich nieder. So wird es mit diesem Menschen am Ende schlimmer werden als vorher.

 

 

Tagesimpuls:

 

Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, dann ist doch das Reich Gottes schon zu euch gekommen. (Lk 11,20)

 

Wenn man Jesus und sein Wort ernst nimmt, kann man nicht daran zweifeln, dass es den Teufel und Dämonen gibt. Daher muss man sich dagegen schützen. Es gibt ja auch Schmutz, und man muss sich jeden Tag waschen. Das mag einem lästig erscheinen, aber es geht nicht anders.

 

Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, dann ist doch das Reich Gottes schon zu euch gekommen.

 

Eigentlich müssten wir durch die Taufe und durch die Sakramente geschützt sein. Aber wir brauchen nicht nur die Sakramente, wir brauchen auch zusätzliche Gebete. In den Psalmen wird viel um Schutz gebetet. Alle Anrufungen des Blutes Christi geben viel Schutz, z.B. der schmerzhafte Rosenkranz. Auch durch die Gebete zu den Engeln, z.B. das Gebet zum Heiligen Erzengel Michael, bekommen wir großen Schutz.

 

Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, dann ist doch das Reich Gottes schon zu euch gekommen.

 

Ob wir es wollen oder nicht, wir werden angegriffen und wir brauchen diesen geistlichen Schutz. Also nehmen wir diese Realität ernst und beten wir für uns und für einander!

 

Gebet:

 Jesus, danke das du uns die Hintergründe offenbarst. Wir sehen und spüren das meist nicht, aber wir erleben die Auswirkungen. Daher will ich täglich um den Schutz vor dem Bösen beten, so wie du es uns gelehrt hast: „Führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen!"

 

 

Pastor Roland Bohnen 

www.tagesimpuls.org

 

 

 

 







Roland Bohnen
Pfarrer-Kreins-Str. 2
52538 Selfkant Süsterseel 
Telefon 02456 - 3627    
Fax 02456 - 3019


1 Kommentar:

  1. Herr, heute sprichst DU von "Entscheidung"! Und ich muss mich fragen: "bin ich für DICH  oder  gegen  DICH?"
    O Hl.Geist  ich bitte dich,  stärke mich im Glauben an Gott den Allmächtigen, damit ich zu Jesus Christus gehöre.
    Und du mein Schutzengel, lass mich niederknien vor Gottes Angesicht und ihn innigst anbeten.

    Denn wie ein Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so lechzt meine Seele, Gott, nach dir.

    Amen

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