Samstag, 21. September 2019

Wer in den kleinsten Dingen zuverlässig ist, der ist es auch in den großen. (Lk 16,10)

25 Sonntag im Jahreskreis  

 

Evangelium                                                                                        Lk 16, 1–13

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
1Ein reicher Mann hatte einen Verwalter.
Diesen beschuldigte man bei ihm,
er verschleudere sein Vermögen.
2Darauf ließ er ihn rufen
und sagte zu ihm: Was höre ich über dich?
Leg Rechenschaft ab über deine Verwaltung!
Denn du kannst nicht länger mein Verwalter sein.
3Da überlegte der Verwalter:
Was soll ich jetzt tun,
da mein Herr mir die Verwaltung entzieht?
Zu schwerer Arbeit tauge ich nicht
und zu betteln schäme ich mich.
4Ich weiß, was ich tun werde,
damit mich die Leute in ihre Häuser aufnehmen,
wenn ich als Verwalter abgesetzt bin.
5Und er ließ die Schuldner seines Herrn,
einen nach dem anderen, zu sich kommen
und fragte den ersten: Wie viel bist du meinem Herrn schuldig?
6Er antwortete: Hundert Fass Öl.
Da sagte er zu ihm: Nimm deinen Schuldschein,
setz dich schnell hin und schreib „fünfzig"!
7Dann fragte er einen andern: Wie viel bist du schuldig?
Der antwortete: Hundert Sack Weizen.
Da sagte er zu ihm: Nimm deinen Schuldschein
und schreib „achtzig"!
8Und der Herr lobte den ungerechten Verwalter, 
weil er klug gehandelt hatte,
und sagte:
Die Kinder dieser Welt
sind im Umgang mit ihresgleichen
klüger als die Kinder des Lichtes.
9Ich sage euch:
Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon,
damit ihr in die ewigen Wohnungen aufgenommen werdet,
wenn es zu Ende geht!
10Wer in den kleinsten Dingen zuverlässig ist,
der ist es auch in den großen,
und wer bei den kleinsten Dingen Unrecht tut,
der tut es auch bei den großen.
11Wenn ihr nun im Umgang mit dem ungerechten Mammon
nicht zuverlässig gewesen seid,
wer wird euch dann das wahre Gut anvertrauen?
12Und wenn ihr im Umgang mit dem fremden Gut
nicht zuverlässig gewesen seid,
wer wird euch dann das Eure geben?
13Kein Sklave kann zwei Herren dienen;
er wird entweder den einen hassen und den andern lieben
oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten.
Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.

 

Tagesimpuls:

 

Wer in den kleinsten Dingen zuverlässig ist, der ist es auch in den großen.  (Lk 16,10)

 

Wir haben hier in diesem Leben eine Zeitspanne, in der Gott uns prüft. Wie bei dem ungerechten Verwalter ist auch uns nur eine begrenzte Zeitspanne gegeben, in der wir handeln können. Und diese Zeit müssen wir richtig nutzen. Handeln wir egoistisch zu unserem eigenen Vorteil, unterschlagen wir vielleicht sogar fremdes Gut? Oder nutzen wir diese Zeit, indem die Liebe und die Selbstlosigkeit in uns wachsen?

 

Wer in den kleinsten Dingen zuverlässig ist, der ist es auch in den großen.

 

Jesus sagt, dass es schon bei ganz kleinen Dingen anfängt. Wenn ich lüge oder betrüge, dann ist es natürlich objektiv schlimmer, wenn es sich um große Sachen handelt. Aber für meine Seele ist das kleine genauso schlimm, weil ich mich selber damit verderbe. Ich muss mir sagen: „Ich will ein ehrlicher Mensch sein. Und dabei kommt es nicht darauf an, ob die Dinge groß oder klein sind. Ich betrüge grundsätzlich nicht, auch nicht in ganz kleinen Dingen."

 

Wer in den kleinsten Dingen zuverlässig ist, der ist es auch in den großen.

 

Jesus schaut sich also an, wie wir hier auf Erden mit dem Geld umgehen, dem uns anvertrauten Gut. Dient es dazu, dass die Liebe in uns wächst? Oder wird es zur Verführung, dass der Egoismus in uns wächst, oder die Angst, es zu verlieren, oder der Geiz, oder die Habsucht? Wenn ich merke, dass ich anfange, habsüchtig oder kaufsüchtig oder geizig zu werden, dann muss ich dagegen steuern. Und da kann ich schon bei ganz kleinen Dingen anfangen.

 

Gebet:

Jesus, ich will nicht habsüchtig sein. Du hast mir reichlich anvertraut. Ich habe genug zum Leben und zum Geben. Hilf mir, dass ich richtig damit umgehe. Mach mein Gewissen empfindlich, damit ich merke, wo ich egoistisch oder habsüchtig werde. Jesus, ich will gut mit dem mir anvertrauten Gut umgehen.

 

 

Pastor Roland Bohnen 

www.tagesimpuls.org

 

 







Roland Bohnen
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Freitag, 20. September 2019

Sie alle unterstützten Jesus und die Jünger mit dem, was sie besaßen. (Lk 8,3)

24 Woche im Jahreskreis     Freitag

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 8,1-3

In jener Zeit wanderte Jesus von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und verkündete das Evangelium vom Reich Gottes. Die Zwölf begleiteten ihn, 

außerdem einige Frauen, die er von bösen Geistern und von Krankheiten geheilt hatte: Maria Magdalene, aus der sieben Dämonen ausgefahren waren, 

Johanna, die Frau des Chuzas, eines Beamten des Herodes, Susanna und viele andere. Sie alle unterstützten Jesus und die Jünger mit dem, was sie besaßen.

 

 

Tagesimpuls:

 

Sie alle unterstützten Jesus und die Jünger mit dem, was sie besaßen.  (Lk 8,3)

 

Jesus und die Zwölf wurden von einigen Frauen unterstützt, die mit ihnen reisten. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Frauen für das Essen sorgten. Ich befürchte, dass ich jetzt nicht „politisch korrekt" bin, wenn ich so etwas schreibe. Aber die allermeisten Männer finden es schön, wenn ihre Frau ihnen das Essen bereitet. Und ich kenne auch sehr viele Frauen, die das auch schön finden. Was ist denn so falsch daran, wenn wir uns gegenseitig unterstützen mit den Gaben, die jeder einzelne hat?

 

Sie alle unterstützten Jesus und die Jünger mit dem, was sie besaßen.

 

Es ist zweifelsfrei nachgewiesen, dass Männer und Frauen unterschiedlich sind. (Das man so etwas überhaupt rechtfertigen muss, obwohl es doch jeder sieht, ist eigentlich schon ein Skandal.) Ich glaube, dass Gott alle unterschiedlich geschaffen hat, und jeder soll mit der Gabe dienen, die ihm gegeben ist. Und heute hören wir, dass Jesus Menschen hatte, die ihn finanziell unterstützten. Heute würde man diese Menschen Sponsoren nennen. Wenn jemand diese Gabe hat, dann macht ihm das Freude. Es macht ja schon manchmal Freude, Geld für Einkäufe auszugeben, von denen man später sagt, dass sie sinnlos waren. Umso mehr macht es Freude, Geld wirklich für sinnvolle Dinge auszugeben. Jesus und seine Jünger zu unterstützen, das ist wirklich eine sinnvolle Ausgabe!

 

Sie alle unterstützten Jesus und die Jünger mit dem, was sie besaßen.

 

Viele spenden regelmäßig ihren Zehnten, das heißt den zehnten Teil ihres Einkommens. Gott segnet das, wenn man es tut. Wer sich dazu entschieden hat, für den ist das eine Quelle der Freude. Man freut sich darüber, gute Sachen unterstützen zu können. Und die Dankbarkeit wächst darüber, dass Gott uns so gesegnet hat, dass wir helfen und unterstützen können. Lassen wir uns nicht durch falsche Ängstlichkeit daran hindern! Wer kann, der soll gerne und mit bereitem Herzen geben. Auf diese Weise unterstützen wir das Wachstum des Reiches Gottes.

 

Gebet:

Jesus, ich bin so dankbar, dass ich genug zum Leben und zum Geben habe. Ich danke dir, dass ich mit dem Geld, was du mir zuteilst, helfen kann. Ich will gerne deine Werke unterstützen, wie es mir möglich ist. Lass uns alle, Männer und Frauen, unseren richtigen Platz finden in der Kirche, der uns glücklich macht.

 

 

Pastor Roland Bohnen 

www.tagesimpuls.org

 

 

 







Roland Bohnen
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Donnerstag, 19. September 2019

Kosten für Tagesimpuls

Liebe Leser des Tagesimpulses, 

hier schreibe ich mal grundsätzlich zur Versendung des Impulses. Ich bin Gott sehr dankbar für die Unterstützung des Heiligen Geistes jeden Morgen. Im Laufe der Jahre hatten wir immer wieder technische Schwierigkeiten mit der Versendung, aber seit einiger Zeit klappt die Versendung vollkommen reibungslos. Das ist für mich eine große Erleichterung. Wir sind jetzt bei der Firma Mail Chimp. Nun hat diese Firma aber eine Preiserhöhung angekündigt. Ab Oktober wird es voraussichtlich 26 - 27 Euro monatlich kosten. Bisher waren es 21,81 €. 
Daher wollte ich fragen, ob vielleicht der ein oder andere mal eine Spende für die Kosten der Versendung machen könnte. Aber bitte fühlen Sie sich nicht gedrängt. Ich meine nur, wenn jemand das wirklich gern macht und leicht ermöglichen kann. Was dann zusammenkommt, können wir ja aufbrauchen, und gegebenenfalls würde ich mich dann in der Zukunft irgendwann noch mal melden, wenn wieder Bedarf besteht. 

Ich schreibe hier unsere Kontonummer: 

Katholischer Kirchengemeindeverband St. Servatius Selfkant

IBAN  DE13 3125 1220 0003 4029 06

Ich wünsche allen weiterhin Gottes Segen und viel Freude im Dienst für Jesus! 

Pastor Roland Bohnen 







Roland Bohnen
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