Freitag, 31. August 2018

Die klugen aber nahmen außer den Lampen noch Öl in Krügen mit. (Mt 25,4)

21 Woche im Jahreskreis     Freitag

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 25,1-13.

In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich wird es sein wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen. 

Fünf von ihnen waren töricht, und fünf waren klug. 

Die törichten nahmen ihre Lampen mit, aber kein Öl, 

die klugen aber nahmen außer den Lampen noch Öl in Krügen mit. 

Als nun der Bräutigam lange nicht kam, wurden sie alle müde und schliefen ein. 

Mitten in der Nacht aber hörte man plötzlich laute Rufe: Der Bräutigam kommt! Geht ihm entgegen! 

Da standen die Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen zurecht. 

Die törichten aber sagten zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, sonst gehen unsere Lampen aus. 

Die klugen erwiderten ihnen: Dann reicht es weder für uns noch für euch; geht doch zu den Händlern und kauft, was ihr braucht. 

Während sie noch unterwegs waren, um das Öl zu kaufen, kam der Bräutigam; die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm in den Hochzeitssaal, und die Tür wurde zugeschlossen. 

Später kamen auch die anderen Jungfrauen und riefen: Herr, Herr, mach uns auf! 

Er aber antwortete ihnen: Amen, ich sage euch: Ich kenne euch nicht. 

Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.

 

Tagesimpuls:

 

Die klugen aber nahmen außer den Lampen noch Öl in Krügen mit. (Mt 25,4)

 

Wir brauchen etwas, für das wir nur ganz allein verantwortlich sind, was uns keiner abnehmen, was keiner für uns tun kann. Das ist eine Sache des Herzens. Ich glaube, es ist die Liebe. Mit dem Öl ist die Liebe gemeint. Wir können vieles in der Gemeinschaft mitmachen wie die törichten Jungfrauen, wenn wir dabei nicht die Liebe im Herzen haben, dann nützt es uns nichts. Es ist auf jeden Fall gut, dabei zu sein. Die Alternative wäre nicht, dass die törichten Jungfrauen besser zuhause geblieben wären. Nein, es ist gut, dass sie mitmachen, aber das allein reicht noch nicht. Sie brauchen auch die Liebe im Herzen.

 

Die klugen aber nahmen außer den Lampen noch Öl in Krügen mit.

 

So wird in der Kirche vieles gemacht. Aber die Frage ist: Haben wir diese persönliche Liebe zu Jesus im Herzen? Das ist eine Haltung, die wir immer wieder neu „aktivieren" müssen. Ich kann z.B. während der Messe zu Beginn in dieser Haltung sein, aber dann schweifen irgendwann meine Gedanken ab und ich feiere die Messe stellenweise ohne Liebe, nur aus Routine. Dann wird es mir bewusst, und ich kehre wieder zur Liebe zurück. Und ähnlich ist es mit den menschlichen Beziehungen. Immer wieder kann es vorkommen, dass die Liebe verlorengeht, und es bleibt nun noch die Routine. Dann soll man nicht die Beziehung beenden, sondern man soll sie wieder mit Liebe füllen.

 

Die klugen aber nahmen außer den Lampen noch Öl in Krügen mit.

 

Das Öl ist der Heilige Geist, ohne den wir nicht leben können, denn die Liebe Gottes ist der Heilige Geist (vgl. Röm 5,5). Um immer genug Öl in unserer Lampe zu haben, müssen wir also oft den Heiligen Geist anrufen. Man kann ihn nicht auf Vorrat anrufen, genauso wie man nicht auf Vorrat atmen kann. Man kann immer nur für den Augenblick atmen. Und so können wir den Heiligen Geist immer nur für den Moment anrufen, und daher müssen wir es oft wiederholen. Wenn wir das tun, wird Gott uns helfen, dass wir immer Öl in unserer Lampe haben.

 

Gebet:

Jesus, ich brauche den Heiligen Geist sehr dringend. Komm, Heiliger Geist, schenke mir heute das Feuer deiner Liebe! Ich will immer am richtigen Ort sein und das Richtige tun heute, aber ich will es auch mit Liebe tun, nicht nur aus Gewohnheit und Routine. Heiliger Geist, komm und hilf mir dabei, dass ich immer genügend Öl in meiner Lampe habe!

 

 

Pastor Roland Bohnen 

www.tagesimpuls.org

 

 

 

 

Die klugen aber nahmen außer den Lampen noch Öl in Krügen mit. (Mt 25,4)

21 Woche im Jahreskreis     Freitag

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 25,1-13.

In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich wird es sein wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen. 

Fünf von ihnen waren töricht, und fünf waren klug. 

Die törichten nahmen ihre Lampen mit, aber kein Öl, 

die klugen aber nahmen außer den Lampen noch Öl in Krügen mit. 

Als nun der Bräutigam lange nicht kam, wurden sie alle müde und schliefen ein. 

Mitten in der Nacht aber hörte man plötzlich laute Rufe: Der Bräutigam kommt! Geht ihm entgegen! 

Da standen die Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen zurecht. 

Die törichten aber sagten zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, sonst gehen unsere Lampen aus. 

Die klugen erwiderten ihnen: Dann reicht es weder für uns noch für euch; geht doch zu den Händlern und kauft, was ihr braucht. 

Während sie noch unterwegs waren, um das Öl zu kaufen, kam der Bräutigam; die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm in den Hochzeitssaal, und die Tür wurde zugeschlossen. 

Später kamen auch die anderen Jungfrauen und riefen: Herr, Herr, mach uns auf! 

Er aber antwortete ihnen: Amen, ich sage euch: Ich kenne euch nicht. 

Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.

 

Tagesimpuls:

 

Die klugen aber nahmen außer den Lampen noch Öl in Krügen mit. (Mt 25,4)

 

Wir brauchen etwas, für das wir nur ganz allein verantwortlich sind, was uns keiner abnehmen, was keiner für uns tun kann. Das ist eine Sache des Herzens. Ich glaube, es ist die Liebe. Mit dem Öl ist die Liebe gemeint. Wir können vieles in der Gemeinschaft mitmachen wie die törichten Jungfrauen, wenn wir dabei nicht die Liebe im Herzen haben, dann nützt es uns nichts. Es ist auf jeden Fall gut, dabei zu sein. Die Alternative wäre nicht, dass die törichten Jungfrauen besser zuhause geblieben wären. Nein, es ist gut, dass sie mitmachen, aber das allein reicht noch nicht. Sie brauchen auch die Liebe im Herzen.

 

Die klugen aber nahmen außer den Lampen noch Öl in Krügen mit.

 

So wird in der Kirche vieles gemacht. Aber die Frage ist: Haben wir diese persönliche Liebe zu Jesus im Herzen? Das ist eine Haltung, die wir immer wieder neu „aktivieren" müssen. Ich kann z.B. während der Messe zu Beginn in dieser Haltung sein, aber dann schweifen irgendwann meine Gedanken ab und ich feiere die Messe stellenweise ohne Liebe, nur aus Routine. Dann wird es mir bewusst, und ich kehre wieder zur Liebe zurück. Und ähnlich ist es mit den menschlichen Beziehungen. Immer wieder kann es vorkommen, dass die Liebe verlorengeht, und es bleibt nun noch die Routine. Dann soll man nicht die Beziehung beenden, sondern man soll sie wieder mit Liebe füllen.

 

Die klugen aber nahmen außer den Lampen noch Öl in Krügen mit.

 

Das Öl ist der Heilige Geist, ohne den wir nicht leben können, denn die Liebe Gottes ist der Heilige Geist (vgl. Röm 5,5). Um immer genug Öl in unserer Lampe zu haben, müssen wir also oft den Heiligen Geist anrufen. Man kann ihn nicht auf Vorrat anrufen, genauso wie man nicht auf Vorrat atmen kann. Man kann immer nur für den Augenblick atmen. Und so können wir den Heiligen Geist immer nur für den Moment anrufen, und daher müssen wir es oft wiederholen. Wenn wir das tun, wird Gott uns helfen, dass wir immer Öl in unserer Lampe haben.

 

Gebet:

Jesus, ich brauche den Heiligen Geist sehr dringend. Komm, Heiliger Geist, schenke mir heute das Feuer deiner Liebe! Ich will immer am richtigen Ort sein und das Richtige tun heute, aber ich will es auch mit Liebe tun, nicht nur aus Gewohnheit und Routine. Heiliger Geist, komm und hilf mir dabei, dass ich immer genügend Öl in meiner Lampe habe!

 

 

Pastor Roland Bohnen 

www.tagesimpuls.org

 

 

 

 

Donnerstag, 30. August 2018

Seid wachsam! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. (Mt 24,42)

21 Woche im Jahreskreis     Donnerstag

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 24,42-51.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Seid wachsam! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. 

Bedenkt: Wenn der Herr des Hauses wüsste, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, würde er wach bleiben und nicht zulassen, dass man in sein Haus einbricht. 

Darum haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet. 

Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den der Herr eingesetzt hat, damit er dem Gesinde zur rechten Zeit gibt, was sie zu essen brauchen? 

Selig der Knecht, den der Herr damit beschäftigt findet, wenn er kommt! 

Amen, das sage ich euch: Er wird ihn zum Verwalter seines ganzen Vermögens machen. 

Wenn aber der Knecht schlecht ist und denkt: Mein Herr kommt noch lange nicht!, 

und anfängt, seine Mitknechte zu schlagen, wenn er mit Trinkern Gelage feiert, 

dann wird der Herr an einem Tag kommen, an dem der Knecht es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt; 

und der Herr wird ihn in Stücke hauen und ihm seinen Platz unter den Heuchlern zuweisen. Dort wird er heulen und mit den Zähnen knirschen.

 

 

Tagesimpuls:

 

Seid wachsam! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. (Mt 24,42)

 

Wir sollen uns immer vorstellen, dass Jesus jeden Moment wiederkommen könnte. Also stellen wir uns vor, heute wäre der letzte Tag unseres Lebens. Wir wollen diesen Tag gut leben. Es gibt eine Legende von Heiligen Aloisius. Er wurde als Kind gefragt, was er machen würde, wenn er wüsste, dass er heute sterben würde. Er antwortete: „Weiterspielen!" Das ist die Gelassenheit eines Heiligen. Wer alles richtig macht, der muss nichts ändern angesichts der Möglichkeit eines plötzlichen Todes. Der Sünder dagegen hat nicht diese Gelassenheit. Er würde wahrscheinlich antworten, dass er sich bekehren will, dass er mit der Sünde aufhören will, damit der Herr ihn mit reinem Herzen antrifft und er sich nichts vorzuwerfen hat.

 

Seid wachsam! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt.

 

Wenn ich wüsste, dass ich heute sterbe, dann würde ich auch weiter meine Pflichten tun, so gut ich es kann. Ich würde wohl darauf achten, was wirklich am wichtigsten ist. Zugleich würde ich mich bemühen, von der Sünde umzukehren. Oft schieben wir die Umkehr auf. Wir sagen: „Morgen fange ich an, nur heute will ich dies oder jenes noch tun, auch wenn ich weiß, dass es nicht richtig ist." Besser sollten wir sagen: „Nur heute will ich das Richtige tun. Gib mir die Kraft für den heutigen Tag. Was morgen ist, weiß ich nicht, aber heute will ich in deinem Willen leben." Das wäre die richtige Einstellung.

 

Seid wachsam! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt.

 

Die Idee, dass heute der letzte Tag unseres Lebens ist, ist eine große Hilfe, um immer das Richtige zu tun. Dann leben wir wachsam, dann leben wir bewusst.

 

Gebet:

Jesus, bitte gib mir die Kraft, heute das Gute zu tun, heute gut zu leben, ganz in deinem Sinne. Bitte hilf mir, die Versuchungen zu erkennen und zu überwinden, die mir auflauern werden. Lass mich so leben, dass ich immer im Gespräch mit dir bin. Und wenn du heute wiederkommst, dann will ich ganz bereit dafür sein.

 

 

Pastor Roland Bohnen 

www.tagesimpuls.org

 

 

PS.: Ich habe noch aus dem Internet die zehn Lebensregeln von Papst Johannes XXIII kopiert, die gut zu diesem Impuls passen:

 

Lebensregeln von Papst Johannes XXIII - Die Zehn Gebote der Gelassenheit

1. Nur für heute werde ich mich bemühen, den Tag zu erleben, ohne das Problem meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.

2. Nur für heute werde ich große Sorgfalt in mein Auftreten legen: vornehm in meinem Verhalten; ich werde niemand kritisieren, ja ich werde nicht danach streben, die anderen zu korrigieren oder zu verbessern - nur mich selbst.

3. Nur für heute werde ich in der Gewissheit glücklich sein, dass ich für das Glück geschaffen bin - nicht für die andere, sondern auch für diese Welt.

4. Nur für heute werde ich mich an die Umstände anpassen, ohne zu verlangen, dass die Umstände sich an meine Wünsche anpassen.

5. Nur für heute werde ich zehn Minuten meiner Zeit einer guten Lektüre widmen; wie die Nahrung für das Leben des Leibes notwendig ist, ist eine gute Lektüre notwendig für das Leben der Seele.

6. Nur für heute werde ich eine gute Tat verbringen, und ich werde es niemandem erzählen.

7. Nur für heute werde ich etwas tun, für das ich keine Lust habe zu tun: sollte ich mich in meinen Gedanken beleidigt fühlen, werde ich dafür sorgen, dass es niemand merkt.

8. Nur für heute werde ich fest glauben - selbst wenn die Umstände das Gegenteil zeigen sollten - , dass die gütige Vorsehung Gottes sich um mich kümmert, als gäbe es sonst niemanden auf der Welt.

9. Nur für heute werde ich keine Angst haben. Ganz besonders werde ich keine Angst haben, mich an allem zu freuen, was schön ist - und ich werde an die Güte glauben.

10. Nur für heute werde ich ein genaues Programm aufstellen. Vielleicht halte ich mich nicht genau daran, aber ich werde es aufsetzen - und ich werde mich vor zwei Übeln hüten: der Hetze und der Unentschlossenheit.