Mittwoch, 25. April 2018

Der Herr stand ihnen bei und bekräftigte die Verkündigung durch die Zeichen, die er geschehen ließ. (Mk 16,20)

FEST DES HEILIGEN MARKUS        25 APRIL

 

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 16,15-20.

In jener Zeit erschien Jesus den Elf und sprach zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!
Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.
Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden;
wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden.
Nachdem Jesus, der Herr, dies zu ihnen gesagt hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes.
Sie aber zogen aus und predigten überall. Der Herr stand ihnen bei und bekräftigte die Verkündigung durch die Zeichen, die er geschehen ließ.

 

Tagesimpuls:

 

Der Herr stand ihnen bei und bekräftigte die Verkündigung durch die Zeichen, die er geschehen ließ.  (Mk 16,20)

 

Jesus, der Auferstandene, steht denen bei, die seine Botschaft unverkürzt verkünden. Er wirkt Zeichen. Wir können das nicht machen, aber er wirkt es. Ich gehe davon aus, dass der Herr die Zeichen dann wirkt, wenn wir richtig verkünden. Wenn also jemand in der Verkündigung gar nicht von der Möglichkeit dieser Zeichen reden würde, dann wird der Herr vermutlich keine Zeichen wirken. Ich muss also das Risiko eingehen. Ich muss den Jesus verkünden, der Zeichen wirkt, der lebendig ist, nicht eine Person aus der Vergangenheit. Ich muss verkünden, dass Jesus hier und heute helfen kann. Damit bereite ich den Boden vor, so dass er Zeichen wirkt.

 

Der Herr stand ihnen bei und bekräftigte die Verkündigung durch die Zeichen, die er geschehen ließ.

 

Wir haben aber nichts in der Hand. Daher müssen wir selber immer wieder glauben. Und weil uns das schwer fällt, verkünden wir lieber eine andere Botschaft. Wir verkünden allzu oft: „Seid nett zu einander!" Das verkünden auch die Humanisten. Dazu muss man nicht glauben. Die Botschaft ist zwar auch gut, aber es ist nicht unsere Frohe Botschaft, es ist nicht die Botschaft vom Auferstandenen, der hier und heute wirkt – Christus gestern, heute und in Ewigkeit!

 

Der Herr stand ihnen bei und bekräftigte die Verkündigung durch die Zeichen, die er geschehen ließ.

 

Manche sagen, Zeichen würde Jesus nur wirken bei besonders charismatischen Menschen, aber nicht im Alltag. Hier hieß es aber: „Durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen." Sind denn nicht wir alle zum Glauben gekommen? Sind es nur wenige Auserwählte? Und es sind auch nicht nur die Apostel, heute wären das die Bischöfe, vielleicht noch die Priester. Nein, es sind alle, die zum Glauben gekommen sind, durch uns alle will Jesus Zeichen wirken. Wir müssen nur verkünden, dass er lebt und heute noch genauso wirkt wie damals.

 

Gebet:

Jesus, du lebst, du wirkst, und du hast in unserer Generation eine Sehnsucht hervorgerufen, dein Wirken genauso erleben zu dürfen, wie es in der Bibel beschrieben ist. Jesus, hilf uns, dich wahrheitsgemäß zu verkünden, als Auferstandener, nicht nur als eine Person von früher. Hilf uns, dein Wirken zu bezeugen. Und ich danke dir, dass ich dein Wirken schon erleben durfte, in mir und in vielen anderen Menschen. Mach weiter so! Schenke uns die Zeichen, die die echte Verkündigung begleiten.

 

 

Pastor Roland Bohnen 

www.tagesimpuls.org

 

 

 







Roland Bohnen
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