Montag, 14. Oktober 2019

Sie fordert ein Zeichen. (Lk 11,29)

28 Woche im Jahreskreis     Montag

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 11,29-32

In jener Zeit, als immer mehr Menschen zu Jesus kamen, sagte er: Diese Generation ist böse. Sie fordert ein Zeichen; aber es wird ihr kein anderes gegeben werden als das Zeichen des Jona. 

Denn wie Jona für die Einwohner von Ninive ein Zeichen war, so wird es auch der Menschensohn für diese Generation sein. 

Die Königin des Südens wird beim Gericht gegen die Männer dieser Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören. Hier aber ist einer, der mehr ist als Salomo. 

Die Männer von Ninive werden beim Gericht gegen diese Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie haben sich nach der Predigt des Jona bekehrt. Hier aber ist einer, der mehr ist als Jona.

 

 

Tagesimpuls:

 

Sie fordert ein Zeichen.  (Lk 11,29)

 

Ich finde mich hierin wieder. Ich würde zwar nicht sagen, dass ich fordere. Aber ich wünsche mir von Gott Zeichen und Wunder. Ich wünsche mir eine stärkere Präsenz des Übernatürlichen unter uns. Die Menschen damals wären nicht auf die Idee gekommen, ein Zeichen zu fordern, wenn Jesus nicht Wunder gewirkt hätte. Und so ist es auch bei mir. Weil ich weiß, dass Jesus Wunder wirkt, daher wünsche ich mir, dass Jesus es tut, damit mehr Menschen an ihn glauben.

 

Sie fordert ein Zeichen.

 

Und hier kommt von Jesus eine Korrektur. Wir sollen von den Zeichen und Wundern nicht zu viel erwarten. Es würde nicht den großen Umschwung bringen, den wir erhoffen. Das Zeichen, das Jesus uns gibt, ist sein Tod und seine Auferstehung. Durch sein Blut werden wir gerettet. Das ist das Zeichen, das uns am meisten hilft.

 

Sie fordert ein Zeichen.

 

Wir hätten natürlich lieber große Wunder, z.B. Heilungen. Stattdessen gibt Jesus uns das Kreuz. Ich kann es nicht anders verstehen, als dass er mir sagt, dass ich auch das Kreuz tragen soll. Wir sollen uns vereinigen mit seinem Kreuz und seiner Auferstehung. Das tun wir am intensivsten in der Eucharistiefeier. Jesus hat uns die Sakramente geschenkt, um ganz eins zu werden mit ihm, mit seinem Tod und seiner Auferstehung. Je mehr das geschieht, umso mehr fließt seine übernatürliche Liebe in die Welt, und dann geschehen noch viel mehr Zeichen und Wunder.

 

Gebet:

Jesus, du korrigierst meine Erwartungen. Ich wünsche mir Zeichen und Wunder, und du sagst mir, ich soll mich immer mehr vereinigen mit deinem Tod und deiner Auferstehung, besonders in den Sakramenten. Ich vertraue dir. Wenn ich das befolge, dann wirst du immer mehr Zeichen und Wunder schenken für die Welt.

 

 

Pastor Roland Bohnen 

www.tagesimpuls.org

 

 







Roland Bohnen
Pfarrer-Kreins-Str. 2
52538 Selfkant Süsterseel 
Telefon 02456 - 3627    
Fax 02456 - 3019


1 Kommentar:

  1. Jesus, ich traue DIR auch Heute große Wunder zu.
    Herr, DU mein Gott, schenke mir ein weites Herz und ein offenes Ohr damit ich DEINE STIMME höre.
    Herr, DU mein Gott, schenke mir ein weites Herz und ein offenes Auge, damit ich auch im "HEUTE" DEINE WUNDER sehe.

    Amen

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