Donnerstag, 17. Oktober 2019

An dieser Generation wird es gerächt werden. (Lk 11,51)

28 Woche im Jahreskreis     Donnerstag

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 11,47-54

In jener Zeit sprach Jesus: Weh euch! Ihr errichtet Denkmäler für die Propheten, die von euren Vätern umgebracht wurden. 

Damit bestätigt und billigt ihr, was eure Väter getan haben. Sie haben die Propheten umgebracht, ihr errichtet ihnen Bauten. 

Deshalb hat auch die Weisheit Gottes gesagt: Ich werde Propheten und Apostel zu ihnen senden, und sie werden einige von ihnen töten und andere verfolgen, 

damit das Blut aller Propheten, das seit der Erschaffung der Welt vergossen worden ist, an dieser Generation gerächt wird, 

vom Blut Abels bis zum Blut des Zacharias, der im Vorhof zwischen Altar und Tempel umgebracht wurde. Ja, das sage ich euch: An dieser Generation wird es gerächt werden. 

Weh euch Gesetzeslehrern! Ihr habt den Schlüssel der Tür zur Erkenntnis weggenommen. Ihr selbst seid nicht hineingegangen, und die, die hineingehen wollten, habt ihr daran gehindert. 

Als Jesus das Haus verlassen hatte, begannen die Schriftgelehrten und die Pharisäer, ihn mit vielerlei Fragen hartnäckig zu bedrängen; 

sie versuchten, ihm eine Falle zu stellen, damit er sich in seinen eigenen Worten verfange.

 

 

Tagesimpuls:

 

An dieser Generation wird es gerächt werden.  (Lk 11,51)

 

Diese Worte Jesu sind schwer zu akzeptieren. Aber dennoch sind sie verständlich und logisch. Unschuldiges Blut wurde vergossen. Und es gibt eine ausgleichende Gerechtigkeit. Irgendwann holen die Konsequenzen der Sünden uns Menschen ein. Wir können nicht folgenlos Sünden über Sünden anhäufen.

 

An dieser Generation wird es gerächt werden.

 

Nun zählt Jesus selber auch zu dieser Generation, an der es gerächt wird. Jesus selber wird am Kreuz sein Blut vergießen zur Vergebung aller Sünden. Seitdem haben wir die Möglichkeit, zu ihm zu kommen mit unseren Sünden. Er vergibt sie uns durch sein Blut, das er für uns vergossen hat. So können wir der gerechten Strafe entrinnen.

 

An dieser Generation wird es gerächt werden.

 

Im Moment sieht es so aus, als würden in Deutschland doch immer noch so viele Menschen beten, dass unsere riesengroße Schuld durch das Blut Jesu gesühnt wird. Wenn das Gebet weniger würde, dann würden uns die Sünden einholen, dann würde auch an uns alles gerächt werden. Es könnte sein, dass dieser Fall schon bald eintritt. Aber beten wir, dass das verhütet wird. Nur das Blut Jesu kann uns davor bewahren. Wir haben praktisch nur diese zwei Möglichkeiten: Entweder Jesus bezahlt durch sein Blut für unsere Sünden, oder wir selber bezahlen dafür. Wenn kaum noch einer zu Jesus geht, wenn kaum noch Messen gefeiert werden, dann nähert sich realistisch die Möglichkeit zwei. Dann fällt es auf uns herab. Daher ist es wichtig, zu Jesus zu gehen und viel Fürbitte zu halten für unsere Generation.

 

Gebet:

Jesus, ich danke dir, dass du uns so klar und realistisch vor Augen führst, was die Konsequenzen der Sünde sind. Es gibt nur eine Möglichkeit: Wir müssen zu dir kommen. Du willst uns reinwaschen durch dein Blut, du willst uns alle Sünden vergeben. Aber wir müssen zu dir kommen, wir müssen uns an dich wenden, wir müssen dir glauben und uns dir anvertrauen. Nur dann kannst du uns helfen, nur dann wird dein Blut wirksam zur Vergebung unserer Sünden.

 

 

Pastor Roland Bohnen 

www.tagesimpuls.org

 

 

 







Roland Bohnen
Pfarrer-Kreins-Str. 2
52538 Selfkant Süsterseel 
Telefon 02456 - 3627    
Fax 02456 - 3019


1 Kommentar:

  1. Jesus, mit DEINEN HEILIGEN WORTEN ,  öffnest DU  mir die Augen.

    Mit DEINEM Wort
    "Weh euch!...;Weh euch Gesetzeslehrern!"  zeigst  DU auch mir den wahren und einzigen Weg.

    DEN WAHREN WEG GOTTES

    Jesus, ich danke Dir, für die Gnade des Glaubens.

    Jesus, auf die Fürsprache  des heutigen Tagesheiligen
    - Hl. Ignatius von Antiochia -  
    stelle uns alle;  besonders aber
    "die Gestzeslehrer - Kardinäle, Bischöfe, Priester, Diakone, Ordensleute, Theologen unserer Zeit" ins wahre Licht Gottes.

    Denn  der Heilige Ignatius war auf seiner letzten schweren Reise nach Rom, wo er das Martyrium erlitt.
    In einer seiner sieben Briefe, 
    schreibt er an die Gemeinde von Philadelphia....

    über "Die Einheit":

    „Seid darauf bedacht, nur eine Eucharistie zu feiern; denn es gibt nur einen Leib unseres Herrn Jesus Christus und nur einen Kelch zur Vereinigung mit seinem Blut; es gibt nur einen Altar, wie auch nur einen Bischof mit der Priesterschaft und den Diakonen.“
    (Ignatius, Brief an die Gemeinde von Philadelphia)

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