Montag, 6. Mai 2019

Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat. (Joh 6,29)

03 Woche der Osterzeit     Montag

 

 

EVANGELIUM

Joh 6, 22-29

 

In jener Zeit

22sah die Menge, die am anderen Ufer des Sees geblieben war, dass nur noch ein Boot dort lag, und sie erfuhren, dass Jesus nicht mit seinen Jüngern ins Boot gestiegen war, sondern dass die Jünger allein abgefahren waren.

23Von Tiberias her kamen andere Boote in die Nähe des Ortes, wo sie nach dem Dankgebet des Herrn das Brot gegessen hatten.

24Als die Leute sahen, dass weder Jesus noch seine Jünger dort waren, stiegen sie in die Boote, fuhren nach Kafarnaum und suchten Jesus.

25Als sie ihn am anderen Ufer des Sees fanden, fragten sie ihn: Rabbi, wann bist du hierher gekommen?

26Jesus antwortete ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid.

27Müht euch nicht ab für die Speise, die verdirbt, sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt und die der Menschensohn euch geben wird. Denn ihn hat Gott, der Vater, mit seinem Siegel beglaubigt.

28Da fragten sie ihn: Was müssen wir tun, um die Werke Gottes zu vollbringen?

29Jesus antwortete ihnen: Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.

 

 

Tagesimpuls:

 

Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.  (Joh 6,29)

 

Wir Menschen sind in der Versuchung, mehr die Gabe als den Geber zu suchen. Das fällt Jesus auf, und das spricht er an. „Ihr wollt Brot haben, ihr sehnt euch nach übernatürlicher Hilfe, z.B. nach Heilung von Krankheiten", so oder so ähnlich sagt er es.  Aber Jesus will, dass es uns um die Beziehung zu ihm geht, um den Glauben an ihn. Dass diese Beziehung auch beinhaltet, dass er uns beschenkt, das ist wunderschön. Daran dürfen wir auch nicht zweifeln. Aber wenn jemand nur das Geschenk will, ohne dass ihn die Beziehung zum Geber interessiert, das findet Jesus nicht gut. Daher sagt er:

 

Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.

 

Wir dürfen um alles bitten. Wir sollen auch nicht bezweifeln, dass Gott in seiner Güte uns viele Gaben schenken will. Aber die Beziehung zu Jesus, der Glaube an ihn, soll immer an erster Stelle stehen. „Sucht zuerst das Reich Gottes, alles andere wird euch dazugeschenkt werden", sagt Jesus (Mt 6,33). Und das Reich Gottes, das ist die Beziehung zu Jesus, denn in ihm ist das Reich Gottes zu uns gekommen (vgl. z.B. Lk 11,20).

 

Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.

 

Suchen wir als heute die Beziehung zu Jesus! Glauben wir an ihn! Dann dürfen wir auch um das „Brot" bitten, um die vielen Gaben, die wir von Gott erhoffen. Aber in jedem Geschenk sollen wir ein „Zeichen" sehen, wie Jesus sagt, ein Zeichen für das Reich Gottes. Ein Zeichen weißt über sich selbst hinaus auf etwas hin. Bei einem Zeichen geht es nicht um das Zeichen selber, sondern darum, worauf es hinweist. Und das ist Jesus, sein Reich, unsere Beziehung zu ihm. So soll jede Gabe, um die wir bitten, ein Zeichen sein für Jesus, für unsere Beziehung zu ihm, denn er ist immer der Mittelpunkt, auf den es ankommt.

 

Gebet:

Jesus, Ich will dich suchen. Ich will um alles bitten und auf keinen Fall zweifeln an deiner Güte. Aber bei all dem sollst du immer der Mittelpunkt sein, um dich geht es in erster Linie. Ich danke dir dafür, dass ich dich kennenlernen durfte, dass ich an dich glauben kann. Bitte verzeih mir meine Sünden und hilf mir, immer tiefer an dich zu glauben.

 

 

Pastor Roland Bohnen 

www.tagesimpuls.org

 

 

 







Roland Bohnen
Pfarrer-Kreins-Str. 2
52538 Selfkant Süsterseel 
Telefon 02456 - 3627    
Fax 02456 - 3019


Kommentare:

  1. Eine Frage in mir...
    - was ist es?
    was mich DICH suchen lässt?

    ● das Wort
    ● die gesegneten Gaben
    ● Wunder von denen ich höre
    ● oder doch meine Sehnsucht nach der "Seelenspeise"

    Denn DU  Jesus sprichst
    ( Matt. 11,28) :  
    Kommt her zu mir alle, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich gebe euch Ruhe und Frieden.

    JESUS, ich komme zu DIR!
    - bitte lass mich erkennen, dass was DU mir heute schenkst. Amen

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  2. Jesus, heute reicht DU unsd die "Seelenspeise"

    Danke Jesus

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