Dienstag, 1. Juni 2021

Gebt Gott, was Gott gehört! (Mk 12,17)

09 Woche im Jahreskreis     Dienstag

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 12,13-17

In jener Zeit wurden einige Pharisäer und einige Anhänger des Herodes zu Jesus geschickt, um ihn mit einer Frage in eine Falle zu locken. 

Sie kamen zu ihm und sagten: Meister, wir wissen, dass du immer die Wahrheit sagst und dabei auf niemand Rücksicht nimmst; denn du siehst nicht auf die Person, sondern lehrst wirklich den Weg Gottes. Ist es erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen, oder nicht? Sollen wir sie zahlen oder nicht zahlen? 

Er aber durchschaute ihre Heuchelei und sagte zu ihnen: Warum stellt ihr mir eine Falle? Bringt mir einen Denar, ich will ihn sehen. 

Man brachte ihm einen. Da fragte er sie: Wessen Bild und Aufschrift ist das? Sie antworteten ihm: Des Kaisers. 

Da sagte Jesus zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört! Und sie waren sehr erstaunt über ihn.

 

 

Tagesimpuls:

 

Gebt Gott, was Gott gehört!  (Mk 12,17)

 

Wir haben eine Mission zu erfüllen. Jeder von uns hat von Gott einen Auftrag. Das gilt noch mehr, wenn wir ihm unser Leben übergeben haben. Wir leben nicht für uns selber, sondern für Gott. Das bedeutet nicht, dass wir ständig auf Achse sein sollen. Gott will, dass wir ein ausgeglichenes Leben führen, er gönnt uns auch unsere Erholung. Aber doch gilt, dass wir in seinem Plan leben sollen, seinen Auftrag erfüllen sollen.

 

Gebt Gott, was Gott gehört! 

 

Manchmal schaue ich abends noch Fernsehen, damit vertrödele ich aber Zeit. Diese Zeit nehme ich Gott weg, und das ist nicht gut. Ich soll Gott das geben, was Gott gehört. Vielleicht gibt es auch manche Christen, die ab und zu mal etwas verschwenderisch mit ihrem Geld umgehen und Dinge kaufen, die wirklich nicht nötig sind. Dann nehmen sie dieses Geld Gott weg, denn sie haben eine Mission von Gott, und Gott hat ihnen das Geld dazu gegeben, ihre Mission zu erfüllen, nicht um nutzlose Dinge zu kaufen. Wie oben gesagt, will Gott auch, dass es uns gut geht, und wir sollen nicht geizig sein. Wir sollen uns auch ab und zu etwas Schönes kaufen. Hier muss man abwägen. Wichtig ist, dass wir in allem unserer Mission treu bleiben und Gott nichts wegnehmen, weder Zeit noch Geld.

 

Gebt Gott, was Gott gehört! 

 

Wer Jesus noch nicht sein Leben übergeben hat, der gibt Gott vielleicht eine Stunde pro Woche, und den Rest der Zeit lebt er nach seinem eigenen Gutdünken. Das wäre ein Anfang. Man dürfte hoffen, dass diese Person irgendwann versteht, dass es am besten ist, wenn man Jesus sein Leben übergibt und dann ganz in der Mission Gottes lebt. Diejenigen, die Gott ihr Leben übergeben haben, wollen Gott alles geben, nicht nur ein wenig. Aber wir müssen es dann auch tun und nicht nur versprechen.

 

Gebet:

Jesus, ich will dir alles geben, auch wenn ich schwach bin und es immer wieder vorkommt, dass ich mir etwas für mich selber nehme und es damit dir wegnehme. Aber die Schwachheit soll mich nicht entmutigen und von meinem Weg abbringen. Ich will dir alles geben und nicht Stunden oder Geld verplempern. Jesus, hilf mir, in einem guten und gesunden Rhythmus zu leben. Und hilf mir, mein Geld gut zu gebrauchen.

 

 

Pastor Roland Bohnen 

www.tagesimpuls.org

 

 

 








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1 Kommentar:

  1. Jesus, erstaunlich ist,  dass die Juden das "römische Geld anfassen".
    Ich finde für mich sehr beeindruckend,  dass DU hier "symbolisch" darstellt, dass was weltlich ist und das was kirchliche göttlich ist, indem DU sagst ",gebt dem Kaiser was des Kaisers ist und Gott was Gott gehört" .
    Damit ist für mich deutlich,  dass politisches der Politik, und kirchlich-göttliches Gott gehört.  Danke Jesus

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