Montag, 7. Juni 2021

Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. (Mt 5,11f)

10 Woche im Jahreskreis     Montag

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 5,1-12

In jener Zeit, als Jesus die vielen Menschen sah, die ihm folgten, stieg er auf einen Berg. Er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm. 

Dann begann er zu reden und lehrte sie. 

Er sagte: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich. 

Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden. 

Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben. 

Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden. 

Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden. 

Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen. 

Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden. 

Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich. 

Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. 

Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn so wurden schon vor euch die Propheten verfolgt.

 

 

Tagesimpuls:

 

Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein.   (Mt 5,11f)

 

Ich vermute, dass wir Christen diese Seligpreisung in den nächsten Jahren immer öfter erleben werden. Manchmal geschieht es schon. Das ist ein kleiner Vorgeschmack auf das, was vermutlich kommen wird. Aber Jesus will uns Mut machen. Wenn es geschieht, sind wir selig zu preisen. Gott ist immer da, er unterstützt uns immer.

 

Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. 

 

Am Samstag war die große „Mittendrin" Konferenz der Charismatischen Erneuerung. Da war u.a. ein Vortrag von Bernadette Lang, wo sie über die Lebensübergabe sprach. Sie erzählte von Erfahrungen, die Lebensübergabe ganz konkret zu machen, indem man Jesus bestimmte Rechte übergibt, wie z.B. das Recht auf Gesundheit. Dazu zählte dann auch das Recht auf einen guten Ruf. Wenn man das macht, kommt man in eine sehr große Freiheit. Es ist doch nicht schlimm, ob ich einen guten Ruf habe oder nicht. Jesus kennt mich doch. Er weiß doch sowieso alles, und was wissen schon die Menschen?

 

Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. 

 

Wenn der Lohn erst im Himmel kommt, dann ist das ein klein wenig demotivierend. In anderen Kontexten spricht Jesus immer wieder von einem Lohn schon hier auf der Erde, und zusätzlich im Himmel. Aber ich habe einen Hinweis, der vielleicht doch wieder Mut macht. Jesus sagte ja auch, dass im Himmel eine sehr große Freude herrscht über jeden Sünder, der umkehrt. Besteht der Lohn vielleicht in vielen Bekehrungen? Und das ist natürlich ein großer Lohn im Himmel. Es gibt ja das Wort: „Das Blut der Märtyrer ist der Same für den Glauben." Vielleicht gilt das dann ähnlich auch hier. Wenn wir Christen viel verleumdet werden um Jesu willen, dann gibt es einen großen Lohn, der in großer Fruchtbarkeit besteht.

 

Gebet:

Jesus, du darfst bei mir alles. Du darfst alles machen. Du darfst zulassen, dass ich verleumdet werde. Ich übergebe dir das Recht auf einen guten Ruf. Bitte lass alle, die Verleumdung erfahren, auch deine große Hilfe spüren, und schenke große Fruchtbarkeit, die in vielen Bekehrungen besteht.

 

 

Pastor Roland Bohnen 

www.tagesimpuls.org

 

 








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1 Kommentar:

  1. Jesus, ich danke Dir, dass Du mir die Augen öffnest. Denn durch Deine Worte, darf ich erkennen wie eng, NOT und WOHLSTAND zusammen liegen, und NICHTS selbstverständlich ist, in meinem Leben.
    Dabei kommt mir die Bibelstelle Mt.25,40 in den Sinn,  "Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder und Schwestern getan habt, dass habt ihr für mich getan".
    Dass empfinde ich alles als sehr tröstlich.  Ich danke DIR mein Jesus , dass DU mein größter und zuverlässigster Tröster bist. Danke das DU immer für mich Zeit hast,  danke das DU immer so geduldsam bist mit mir, danke das DU mir immer zuhörst, danke für DEINE LIEBE. AMEN 🙏

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