Montag, 17. Mai 2021

Dies habe ich zu euch gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt. (Joh 16,23)

07 Woche der Osterzeit       Montag

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 16,29-33

In jener Zeit sagten die Jünger zu Jesus: Jetzt redest du offen und sprichst nicht mehr in Gleichnissen. 

Jetzt wissen wir, dass du alles weißt und von niemand gefragt zu werden brauchst. Darum glauben wir, dass du von Gott gekommen bist. 

Jesus erwiderte ihnen: Glaubt ihr jetzt? 

Die Stunde kommt, und sie ist schon da, in der ihr versprengt werdet, jeder in sein Haus, und mich werdet ihr allein lassen. Aber ich bin nicht allein, denn der Vater ist bei mir. 

Dies habe ich zu euch gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt.

 

 

Tagesimpuls:

 

Dies habe ich zu euch gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt.  (Joh 16,23)

 

Bei Jesus können wir immer Frieden finden. In der Welt sind wir tatsächlich in Bedrängnis, sei es, weil wir unseren eigenen christlichen Standpunkt vertreten, sei es, weil wir unter der Welt mit ihren Spannungen und Gefahren leiden, wie z.B. all den Problemen, die mit der Corona Pandemie zusammenhängen. In der Welt kommt man nie zur Ruhe. Man kann mal stunden- oder tageweise ausspannen, aber irgendein Problem kommt immer. Es wird nie den Tag geben, wo mal alles in Ordnung ist. Manchmal übernehme ich für mich den Spruch aus dem Fußball: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel." Wenn eine Sache gelöst ist, kommt immer schon direkt die nächste Herausforderung.  Daher sollen wir den Frieden in Jesus finden, nicht in der Welt.

 

Dies habe ich zu euch gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt.

 

Ich liebe Jesus in der Eucharistie. Ich denke immer: Direkt bei Jesus, ganz nah bei ihm in der Eucharistie, vor dem Tabernakel, das ist der sicherste Platz hier auf der Erde. Das gilt aber nicht nur ganz wörtlich, wenn ich in der Kirche vor dem Allerheiligsten bete. Das gilt auch, wenn ich mich geistigerweise mit Jesus verbinde. Immer wenn ich bei ihm bin, dann ist das der sicherste Platz. Und ich bin auch ganz überzeugt, dass er alles zum Guten leiten wird. Und wenn ich gesündigt habe, dann kann ich immer wieder schnell zu ihm zurückkommen.

 

Dies habe ich zu euch gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt.

 

Wir sollen Mut haben. Er hat die Welt besiegt, und in ihm werden auch wir die Welt besiegen. Wir können die Welt nicht total verändern, aber wir müssen nicht Sklaven der Welt, Sklaven der Angst, sein. Besiegen heißt, dass wir uns von der Welt nicht beeinflussen lassen müssen, dass wir frei sind, unseren Weg zu gehen und gegen den Strom zu schwimmen, unsere christlichen Werte zu leben. Selbst, wenn ich in der Welt wegen meines Glaubens ins Gefängnis müsste, hätte die Welt immer noch nicht über mich gesiegt. Egal, wie ungünstig äußerlich meine Lebenssituation wäre, wenn ich ganz nah bei Jesus bleibe, dann kann die Welt keine Macht über mich haben, dann kann ich trotzdem die Welt besiegen.

 

Gebet:

Jesus, mit dir kann ich alles besiegen. Jesus, ich danke dir, dass ich keine Angst haben muss vor der Welt. Du bist stärker, und du führst mich durch alles sicher hindurch. Wie es bei Jesaja heißt, ob ich durch Feuer oder Wasser schreiten muss, du bist bei mir, und du wirst mich beschützen.

 

 

Pastor Roland Bohnen 

www.tagesimpuls.org

 

 








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