Montag, 23. September 2019

Man stellt das Licht auf den Leuchter, damit alle, die eintreten, es leuchten sehen. (Lk 8,16)

25 Woche im Jahreskreis     Montag

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 8,16-18

In jener Zeit sprach Jesus: Niemand zündet ein Licht an und deckt es mit einem Gefäß zu oder stellt es unter das Bett, sondern man stellt das Licht auf den Leuchter, damit alle, die eintreten, es leuchten sehen. 

Es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar wird, und nichts Geheimes, das nicht bekannt wird und an den Tag kommt. 

Gebt also acht, dass ihr richtig zuhört! Denn wer hat, dem wird gegeben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er zu haben meint.

 

 

Tagesimpuls:

 

Man stellt das Licht auf den Leuchter, damit alle, die eintreten, es leuchten sehen.  (Lk 8,16)

 

Wir sollen zu unserer Beziehung zu Jesus stehen. Das ist nichts Geheimes, keine Privatsache. Ich weiß nicht, wie es dazu kommen konnte, dass der Glaube fast ein Tabuthema bei uns geworden ist. Ich kann verstehen, dass eine Gesellschaft sich Regeln setzt, vielleicht unausgesprochene. Z.B. sollte man nicht unnötig über Politik oder Religion streiten. In einer pluralen Gesellschaft gibt es verschiedene Auffassungen, das muss man respektieren. Aber das kann nicht der Hauptgrund sein, denn wir schleppen diese Belastung schon viel länger mit uns, nicht erst, seit unsere Gesellschaft pluralistisch geworden ist.

 

Man stellt das Licht auf den Leuchter, damit alle, die eintreten, es leuchten sehen.

 

Aber wie dem auch sei. Es versteht sich, dass keiner über Religion streiten will. Trotzdem kann man doch von seinem Glauben Zeugnis geben, ohne sich deswegen mit anderen zu streiten. Wir müssen unser Licht auf den Leuchter stellen, wir dürfen uns nicht gesellschaftlich ganz ins Abseits drängen lassen. Jesus will durch uns Licht sein im Leben vieler Menschen.

 

Man stellt das Licht auf den Leuchter, damit alle, die eintreten, es leuchten sehen.

 

Es beginnt damit, dass wir zur Kirche gehen, dass unsere Gottesdienste nicht aussterben. Denn wenn diese aussterben, weil die Mehrzahl der Christen das heute locker sieht mit dem Sonntagsgottesdienst, dann geht unsere Präsenz in der öffentlichen Wahrnehmung noch weiter zurück. Aber auch über den Sonntag hinaus sollten wir uns Gedanken machen, wie wir authentisch unseren Glauben bezeugen können. Können wir uns in Gespräche einbringen, unsere Meinung darstellen, unsere Glaubenserfahrung berichten? Das alles macht nur Sinn, wenn wir echt sind, authentisch, das heißt, wenn wir uns vom Heiligen Geist führen lassen. Er gibt uns die Impulse, wann und wie wir unser Licht leuchten lassen sollen.

 

Gebet:

Jesus, ich danke dir, dass wir unser Licht leuchten lassen sollen in unserer Gesellschaft. Ich danke dir, dass du uns die Unterstützung des Heiligen Geistes dazu schenkst. Hilf uns, die Angst zu überwinden, die uns hindern will. Gib, dass unser Licht ganz hell leuchtet, und dass noch viel mehr Menschen in den Genuss kommen, dich zu kennen und all das zu empfangen, was du ihnen für ihr Leben schenken willst.

 

 

Pastor Roland Bohnen 

www.tagesimpuls.org

 

 

 







Roland Bohnen
Pfarrer-Kreins-Str. 2
52538 Selfkant Süsterseel 
Telefon 02456 - 3627    
Fax 02456 - 3019


Kommentare:

  1. Jesus, wie DU ein Licht für uns bist, so möchte auch ich, "Heute" für DICH ein Licht sein.

    Hl.Schutzengel mein, hilf mir auf die Fürsprache der Jungfrau Gottesmutter Maria, und die Fürsprache des Tagesheiligen des Hl.Pater Pio, dass ich ein Licht-Gottes sein darf, welches für meine Mitmenschen ausfstrahlt.

    Amen

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  2. Herzlichen Dank Hl. Geist dass Du wehst wo man Dich nicht erwartest

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