Montag, 10. Februar 2020

Und alle, die ihn berührten, wurden geheilt. (Mk 6,56)

05 Woche im Jahreskreis     Montag

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 6,53-56

In jener Zeit fuhren Jesus und seine Jünger auf das Ufer zu, kamen nach Genesaret und legten dort an. 

Als sie aus dem Boot stiegen, erkannte man ihn sofort. 

Die Menschen eilten durch die ganze Gegend und brachten die Kranken auf Tragbahren zu ihm, sobald sie hörten, wo er war. 

Und immer, wenn er in ein Dorf oder eine Stadt oder zu einem Gehöft kam, trug man die Kranken auf die Straße hinaus und bat ihn, er möge sie wenigstens den Saum seines Gewandes berühren lassen. Und alle, die ihn berührten, wurden geheilt.

 

 

Tagesimpuls:

 

Und alle, die ihn berührten, wurden geheilt. (Mk 6,56)

 

Menschen suchen die räumliche Nähe zu Jesus. Sie wollen ihn berühren, weil sie erfahren, dass sie dann geheilt werden. Ich habe vor kurzem schon einmal darüber geschrieben, und ich kann es jetzt nur wiederholen. Wir können die räumliche, die körperliche Nähe Jesu erfahren, überall dort, wo ein Tabernakel in einer Kirche ist, wo der Leib Christi zugegen ist.

 

Und alle, die ihn berührten, wurden geheilt.

 

Die Theologen aller Zeiten haben versucht, das zu erklären. Aber immer wieder bekennen sie: Es ist ein Geheimnis. Ebenso wie die Menschwerdung Gottes ein Geheimnis ist, so ist es auch mit der Eucharistie. Gott wird Fleisch in der Hostie. Gott kommt wieder in die Welt, immer wieder, und er bleibt in der Welt, er lässt sich aufsuchen, wenn wir in eine Kirche gehen und ihn in der Eucharistie, in der Hostie, anbeten.

 

Und alle, die ihn berührten, wurden geheilt.

 

Ich selber spüre, wie hier Heilung geschenkt wird. Je tiefer wir im Glauben in die Beziehung mit Jesus kommen, umso mehr offenbaren sich die Verletzungen in der Seele. Und dann gibt es nur einen Weg: Zu Jesus in der Eucharistie! Dort wartet er auf mich, um mir Heilung zu schenken. So erlebe ich es. Daher suche ich Jesus in der Eucharistie täglich, wenn es eben geht. An keinem Ort der Welt ist seine Liebe mehr zugänglich.

 

Gebet:

Jesus, ich danke dir, dass du auch heute zu finden bist, auch leibhaftig. Ich danke dir für deine geheimnisvolle Freundschaft und für die Heilung, die du schenkst, besonders in der Eucharistie. Du hast gesagt, „das ist mein Leib." Ich glaube dir! Und ich spüre, dass es wahr ist. Jesus, danke für alles!

 

 

Pastor Roland Bohnen 

www.tagesimpuls.org

  

 

 







Roland Bohnen
Pfarrer-Kreins-Str. 2
52538 Selfkant Süsterseel 
Telefon 02456 - 3627    
Fax 02456 - 3019


1 Kommentar:

  1. Jesus, ich frage mich heute;
    - habe ich Sehnsucht nach DIR,
    - habe auch ich den Wunsch DICH berühren zu wollen, ja, Dich auch "leiblich" zu empfangen...

    Und weiter frage ich mich;
    - bin ich in der Lage, meinem Mitmenschen von meiner Sehnsucht
    zu erzählen
    - bin ich heute in der Lage, meine Mitmenschen eine "Berührung, ein Lächeln, ein Zuhören" zu schenken.

    Hl.Schalostika, auf deine Fürsprache hin, erbitte mir eine tiefe Sehnsucht nach der wahren Gottesliebe und Nächstenliebe.
    Amen

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