Donnerstag, 27. Februar 2020

Der Menschensohn muss vieles erleiden. (Lk 9,22)

Fastenzeit   Donnerstag nach Aschermittwoch

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 9,22-25

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Der Menschensohn muss vieles erleiden und von den Ältesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden; er wird getötet werden, aber am dritten Tag wird er auferstehen. 

Zu allen sagte er: Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach. 

Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es retten. 

Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sich selbst verliert und Schaden nimmt?

 

 

Tagesimpuls:

 

Der Menschensohn muss vieles erleiden.  (Lk 9,22)

 

Jesus kündigt den Jüngern sein Leiden an. Und er sagt, dass wir ihm auf diesem Weg nachfolgen müssen. Wir können unser Leben nicht festhalten, wir können das Leiden nicht vermeiden. In Fatima sagt Maria den Kindern, dass sie opfern sollen für die Bekehrung der Sünder. Da wird also auch vom Opfer gesprochen. Opfer und Leiden sind Bestandteil unseres Weges mit Jesus, genauso wie Heilung und Auferstehung. Es ist immer wieder ein Weg: Wir nehmen das Leiden an, und dann werden wir durch das Leiden zur Auferstehung geführt.

 

Der Menschensohn muss vieles erleiden.

 

In der Fastenzeit werden wir besonders zu Opfer und Verzicht aufgefordert. Diese Zeit soll uns helfen, uns einzuüben in die Nachfolge Christi. Jesus sagt, dass wir dadurch das Leben gewinnen werden. Wenn wir vor dem Kreuz weglaufen und immer den leichteren Weg suchen, dann werden wir unser Leben verlieren. Damit ist klar: Der Sinn des Lebens besteht nicht in einer möglichst großen Bequemlichkeit. Der Sinn des Lebens besteht in einer möglichst großen Liebe, und die finden wir nur, wenn wir bereit sind, auch das Schwere anzunehmen.

 

Der Menschensohn muss vieles erleiden.

 

Betrachten wir die Fastenzeit als eine Chance! Sagen wir Ja zu den kleinen Opfern, die Jesus von uns erbittet! Halten wir unseren Blick dabei immer fest auf Jesus gerichtet, denn ohne ihn können wir nichts tun.

 

Gebet:

Jesus, ich danke dir, dass du mich in deine Nachfolge gerufen hast. Du sagst mir realistisch, dass es kein leichter Weg ist. Aber du machst auch klar, dass es ein guter und erfüllender Weg ist, der Weg zum Leben. Jesus, ich will ihn gehen, auch wenn ich mich oft schwer damit tue. Aber ich vertraue auf deine Kraft und auf deine Führung. Danke Jesus, dass du uns das Leben in Fülle schenken willst.

 

 

Pastor Roland Bohnen 

www.tagesimpuls.org

 

 

 







Roland Bohnen
Pfarrer-Kreins-Str. 2
52538 Selfkant Süsterseel 
Telefon 02456 - 3627    
Fax 02456 - 3019


1 Kommentar:

  1. Jesus, DU sprichst von Nachfolge.
    Was das wohl, Deiner Meinung nach bedeuten mag, wenn DU sagst:" wer mein Jünger sein will, der verleugne sich..."
    Dabei blicke ich auf die Jünger, und die vielen anderen Menschen und auch auch auf die Heiligen und Seligen dieser Zeit.
    Für mich verstehe ich es so; in dem Stand meines Lebens wo ich stehe, nicht nachlassen im Gebet, so oft es geht Besuch der Hl.Messe, Empfang der Sakramente, so wie ich Zeit frei machen kann- die Bibel lesen, Mitmenschen helfen- so gut ich kann.....( heute würde man vielleicht salopp sagen ) ...also einfach am Ball bleiben.

    Du mein Schutzengel, dich bitte ich, wecke in mir einen lebendigen Glauben und hilf mir in der Fastenzeit einen guten Glaubensweg zu beschreiten.

    Amen

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