Freitag, 12. Oktober 2018

Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich. (Lk 11,23)

27 Woche im Jahreskreis     Freitag

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 11,14-26

In jener Zeit trieb Jesus einen Dämon aus, der stumm war. Als der Dämon den Stummen verlassen hatte, konnte der Mann reden. Alle Leute staunten. 

Einige von ihnen aber sagten: Mit Hilfe von Beelzebul, dem Anführer der Dämonen, treibt er die Dämonen aus. 

Andere wollten ihn auf die Probe stellen und forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel. 

Doch er wusste, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Jedes Reich, das in sich gespalten ist, wird veröden, und ein Haus ums andere stürzt ein. 

Wenn also der Satan mit sich selbst im Streit liegt, wie kann sein Reich dann Bestand haben? Ihr sagt doch, dass ich die Dämonen mit Hilfe von Beelzebul austreibe. 

Wenn ich die Dämonen durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben dann eure Anhänger sie aus? Sie selbst also sprechen euch das Urteil. 

Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, dann ist doch das Reich Gottes schon zu euch gekommen. 

Solange ein bewaffneter starker Mann seinen Hof bewacht, ist sein Besitz sicher; 

wenn ihn aber ein Stärkerer angreift und besiegt, dann nimmt ihm der Stärkere all seine Waffen weg, auf die er sich verlassen hat, und verteilt die Beute. 

Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich; wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut. 

Ein unreiner Geist, der einen Menschen verlassen hat, wandert durch die Wüste und sucht einen Ort, wo er bleiben kann. Wenn er keinen findet, sagt er: Ich will in mein Haus zurückkehren, das ich verlassen habe. 

Und wenn er es bei seiner Rückkehr sauber und geschmückt antrifft, 

dann geht er und holt sieben andere Geister, die noch schlimmer sind als er selbst. Sie ziehen dort ein und lassen sich nieder. So wird es mit diesem Menschen am Ende schlimmer werden als vorher.

 

 

Tagesimpuls:

 

Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich.  (Lk 11,23)

 

Wenn es um die Person Jesu geht, dann gibt es keine Grauzone. An ihm scheiden sich die Geister. Entweder man ist für Jesus, oder gegen ihn. Wer sich nicht entscheiden kann, ist zumindest gefährdet, Spielball widergöttlicher Mächte zu werden. Und dass es diese widergöttlichen Mächte gibt, daran lässt Jesus in diesem Evangelium keinen Zweifel.

 

Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich.

 

Deshalb ist es so wichtig, eine Entscheidung für Jesus zu treffen. Wir leben wie auf einer schiefen Ebene. Wenn wir nichts tun, treiben wir automatisch nach unten. Wir müssen uns immer wieder für Jesus entscheiden, die Beziehung zu ihm suchen, damit wir bergauf gehen, dem Guten entgegen. „Ohne mich könnt ihr nichts tun", sagt Jesus (Joh 15,5). Wir brauchen ihn, wir müssen uns für ihn entscheiden, immer wieder in den konkreten Situationen unseres Alltags.

 

Gebet:

Jesus, wir brauchen dich. Ich entscheide mich für dich. Ich will für dich sein, für dich leben, nicht gegen dich. Bewahre mich davor, Spielball der widergöttlichen Mächte zu werden. Komm du bitte heute in mein Leben! Sei bei mir! Geh mit mir! Lass mich für dich leben heute, so dass das Böse mich nicht herunterziehen kann.

 

 

Pastor Roland Bohnen 

www.tagesimpuls.org

  

 

 

1 Kommentar:

  1. Jesus...Bitte berühre mich heute durch "deinen Finger" damit mein Glaube durch deine Kraft gestärkt wird. Amen

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