Donnerstag, 24. Januar 2019

Er aber verbot ihnen streng, bekannt zu machen, wer er sei. (Mk 3,12)

02 Woche im Jahreskreis     Donnerstag

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 3,7-12

In jener Zeit zog sich Jesus mit seinen Jüngern an den See zurück. Viele Menschen aus Galiläa aber folgten ihm. Auch aus Judäa, 

aus Jerusalem und Idumäa, aus dem Gebiet jenseits des Jordan und aus der Gegend von Tyrus und Sidon kamen Scharen von Menschen zu ihm, als sie von all dem hörten, was er tat. 

Da sagte er zu seinen Jüngern, sie sollten ein Boot für ihn bereithalten, damit er von der Menge nicht erdrückt werde. 

Denn er heilte viele, so dass alle, die ein Leiden hatten, sich an ihn herandrängten, um ihn zu berühren. 

Wenn die von unreinen Geistern Besessenen ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder und schrien: Du bist der Sohn Gottes! 

Er aber verbot ihnen streng, bekannt zu machen, wer er sei.

 

 

Tagesimpuls:

 

Er aber verbot ihnen streng, bekannt zu machen, wer er sei.  (Mk 3,12)

 

Es gibt nicht nur unreine Geister, die Jesus lästern und fluchen. Es gibt auch unreine Geister, die Jesus bekennen. Jesus verbietet ihnen dieses Bekenntnis. Für uns macht das die Sache ziemlich kompliziert, zumindest auf den ersten Blick. Wir müssen uns also auch vor solchen unreinen Geistern hüten, die durchaus bereit sind, Jesus zu bekennen. Ich sehe es heute aber auch. Es gibt Menschen, die auf religiösen Irrwegen sind, aber sehr gerne in charismatische Veranstaltungen gehen. Die normalen Katholiken halten nichts von den charismatischen Veranstaltungen, aber z.B. Leute, die intensiv mit Reiki verbunden sind, stehen den charismatischen Gottesdiensten positiv gegenüber und nehmen gerne teil. Menschen, die tief in der Esoterik stecken, halten viel von Wallfahrtsorten und Gnadenorten, sie spüren die Gegenwart des Heiligen dort viel mehr als viele andere Christen. Auf den ersten Blick scheint die Unterstützung von Seiten der Esoteriker für uns positiv und hilfreich, aber Jesus warnt uns. Wir sollen nichts vermischen. Wir müssen die Geister unterscheiden. Eine Sache wird nicht deswegen gut, weil derjenige, der sie praktiziert, Jesus verkündet.

 

Er aber verbot ihnen streng, bekannt zu machen, wer er sei.

 

Wenn ich oben gesagt habe, es würde kompliziert, dann meine ich, dass es nur auf den ersten Blick so wird. In Wirklichkeit sind die göttlichen Dinge nie kompliziert. Im Gegenteil, sie sind eher einfach. Es gibt die Gabe der Unterscheidung der Geister. Jesus hat uns in seinem Wort klar gesagt, was der Wille Gottes ist. Wir haben ein klares erstes Gebot, keine anderen Götzen zu verehren. Jesus hat gesagt, dass er der einzige Weg zum Vater ist. Jede Form von religiöser Betätigung, die nicht Jesus ist, ist falsch. Das ist von Jesus klar gesagt worden. Und Dinge werden nicht richtig, wenn jemand zusätzlich auch noch Jesus verkündet. Wir Christen dürfen uns nicht an fremden religiösen Praktiken aufhalten. Das nennt man Synkretismus. Man nimmt sich von verschiedenen Religionen etwas heraus und würfelt es zusammen. Aber für uns gibt es nur Jesus. So gesehen ist es wirklich nicht kompliziert. Wir sollen nur auf Jesus vertrauen und alles andere zurückweisen.

 

Gebet:

Jesus, du nimmst kein Lob an von unreinen Geistern. Wir sollen uns auch davon fernhalten, mögen sie dich auch bekennen. In unserer heutigen Gesellschaft wird alles vermischt. Wir wollen aber bei deiner Klarheit bleiben. Du bist der einzige Weg zum Vater.

 

 

Pastor Roland Bohnen 

www.tagesimpuls.org

 

 

 







Roland Bohnen
Pfarrer-Kreins-Str. 2
52538 Selfkant Süsterseel 
Telefon 02456 - 3627    
Fax 02456 - 3019


1 Kommentar:


  1. Jesus, DU nimmst die Leiden aller Menschen ernst, da DU selbst Anteil nimmst am Leben der Menschen.

    DU durchschreitest das menschliche Leben und spürst den "menschlichen Schmerz".

    Jesus, heile auch mich / uns, von möglichen Irrlehren dieser Zeit,
    damit ich / wir , DICH - unseren Herrn und Gott dereinst im Himmel zusammen mit der Königin der Engel unserer Gottesmutter Maria, dich anbeten, lobsingen und preisen dürfen. Amen

    Jesus DU mein Herr und mein Gott hilf, .... denn ohne DICH vermag ich nichts. Amen

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