Montag, 16. April 2018

Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid. (Joh 6,26)

03 Woche der Osterzeit       Montag

 

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 6,22-29.

In jener Zeit sah die Menge, die am anderen Ufer des Sees geblieben war, dass nur noch ein Boot dort lag, und sie erfuhren, dass Jesus nicht mit seinen Jüngern ins Boot gestiegen war, sondern dass die Jünger allein abgefahren waren.
Von Tiberias her kamen andere Boote in die Nähe des Ortes, wo sie nach dem Dankgebet des Herrn das Brot gegessen hatten.
Als die Leute sahen, dass weder Jesus noch seine Jünger dort waren, stiegen sie in die Boote, fuhren nach Kafarnaum und suchten Jesus.
Als sie ihn am anderen Ufer des Sees fanden, fragten sie ihn: Rabbi, wann bist du hierher gekommen?
Jesus antwortete ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid.
Müht euch nicht ab für die Speise, die verdirbt, sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt und die der Menschensohn euch geben wird. Denn ihn hat Gott, der Vater, mit seinem Siegel beglaubigt.
Da fragten sie ihn: Was müssen wir tun, um die Werke Gottes zu vollbringen?
Jesus antwortete ihnen: Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.

 

Tagesimpuls:

 

Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid.  (Joh 6,26)

 

Jesus macht die Menschen auf ihre Motive aufmerksam. Suchen wir Gott um eines eigenen Vorteils willen? Diejenigen, die sich im Bereich der Magie bewegen, suchen übernatürliche Kräfte, Stärke, Macht, Reichtum. Sie wollen mit Hilfe von übersinnlichen Energien Vorteile für ihr eigenes Leben bekommen. Besonders verführerisch ist das im Bereich der Gesundheit. Man sagt: „Wer heilt, hat Recht." Aber ich würde mich nicht auf dämonische Kräfte einlassen, auch dann nicht, wenn behauptet wird, dass es „Weiße Magie" wäre oder dass sie von der guten Seite käme. Ich würde immer nur auf den lebendigen Gott vertrauen. Ich will keine übernatürliche Energie, ich sehne mich nach dem Wirken des lebendigen Gottes. Und der einzige Weg, mit ihm in Kontakt zu kommen, ist durch Jesus.

 

Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid.

 

Aber es gibt auch die Möglichkeit, dass Menschen innerhalb des Glaubens an Jesus nur ihren eigenen Vorteil suchen. Bin ich Christ, weil ich glaube, dass es mir dann besser geht in meinem Leben? Bin ich Christ, weil ich glaube, dass ich dann erfolgreicher werde, dass ich dann weniger Probleme und weniger Leid habe? Wir sollen Christ sein, weil es die Wahrheit ist, nicht, weil wir durch den Glauben irgendwelche Vorteile bekommen. Die Menschen, die für sich Vorteile erhoffen, werden oft enttäuscht. Sie sagen: „Jetzt habe ich so viel gebetet, und es ist doch anders gekommen. Vielleicht gibt es Gott gar nicht." Wer wirklich glaubt um der Wahrheit willen, um Gottes willen, der gibt den Glauben nie auf, egal, in welcher Lebenssituation er sich befindet.

 

Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid.

 

Natürlich glauben wir, dass Gott uns in unserem Leben viel hilft, dass es uns besser geht, wenn wir an Jesus glauben. Aber das soll nicht der Hauptgrund sein, warum wir Jesus suchen. Wir dürfen immer um Gesundheit beten und um die Hilfe Gottes. Aber unsere Gemeinschaft mit Jesus hat einen tieferen Grund. Er ist der Sohn Gottes, er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Das ist unser Hauptmotiv, warum wir an ihn glauben.

 

Gebet:

Jesus, ich danke dir, dass ich an dich glauben darf. Ich danke dir für alles Heil und alle Heilung, die du mir schenkst. Du schenkst mir sogar Segen im Bereich des Materiellen, du passt auf mich auf und sorgst für mich. Aber ich glaube nicht deshalb, weil ich Vorteile für mein Leben suche, sondern weil du die Wahrheit bist, weil du mich berufen hast. Und dafür danke ich dir. Ich danke dir, dass du eingetreten bist in mein Leben, und dass ich seitdem eine Beziehung zu dir haben darf.

 

 

Pastor Roland Bohnen 

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Roland Bohnen
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