Samstag, 7. April 2018

Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seine

02 Sonntag der Osterzeit

 

EVANGELIUM

Joh 20, 19-31

 

19Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! 

20Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen. 

21Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. 

22Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! 

23Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert. 

24Thomas, genannt Didymus - Zwilling -, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. 

25Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht. 

26Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder versammelt, und Thomas war dabei. Die Türen waren verschlossen. Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! 

27Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger aus - hier sind meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! 

28Thomas antwortete ihm: Mein Herr und mein Gott! 

29Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. 

30Noch viele andere Zeichen, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind, hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan. 

31Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.

 

 

Tagesimpuls:

 

Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.  (Joh 20,31)

 

Jesus hat Zeichen getan, damit wir glauben, und durch den Glauben an ihn sollen wir das Leben haben. Damit erklärt Jesus sehr deutlich den Sinn der Zeichen. Z.B. erzählt mir eine Frau, die jetzt katholisch werden will, dass ein Priester für ihren Mann gebetet hat, als dieser durch eine Krankheit an der Schwelle des Todes war. Genau nach dem Gebet ging es für den Mann bergauf. Und jetzt geht es ihm besser als je zuvor. Er und die Frau sind seitdem auf dem Weg des Glaubens. Das illustriert genau, wie es ist. Erst wirkt Jesus ein Zeichen, dann kommt dadurch ein Mensch (oder mehrere) zum Glauben, dass er der Messias ist, und dann finden sie das Leben.

 

Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.

 

In der Heiligen Schrift sind diese Zeichen aufgeschrieben. Das Lesen kann uns zum Glauben führen. Das ist das sogenannte Glaubenszeugnis. Wenn jemand ein Glaubenszeugnis gibt, dann kann das andere Menschen zum Glauben bewegen. Glaubenszeugnisse gibt es nicht nur in der Heiligen Schrift. Auch wir sollen Zeugnis geben, sagt Jesus (Joh 15,27). Die Zeugnisse von den Zeichen Jesu führen bei den anderen zum Glauben, oder zu einem tieferen Glauben.

 

Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.

 

Diese Zeichen, die hier gemeint sind, sind von ihrer Natur aus selten, sie sind nicht die Regel. Wenn sie normal wären, dann würden die Menschen sie nicht mehr als Zeichen erkennen. Es gibt ja eine andere Art von Zeichen, die ganz normal sind, und in denen wir auch täglich die Liebe Gottes erkennen können: Z.B. die Natur, ein Sonnenaufgang, das Lächeln eines Kindes usw. Das sind regelmäßige Zeichen der Liebe Gottes. Aber die Zeichen, die Jesus gewirkt hat, waren besondere Zeichen, z.B. dass ein Kranker nach dem Gebet gesund wird. Diese Zeichen sind ihrer Natur nach außergewöhnlich. Sie bringen den, der sie empfängt, zum Staunen, und so führen sie zum Glauben, dass Jesus der Messias ist.

 

Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.

 

Wir sollen immer beten, dass Gott solche Zeichen wirkt, wir sollen mit der Sehnsucht nach dem Wirken Gottes leben. Je mehr Sehnsucht wir haben, umso mehr kann Gott wirken, denn Jesus verspricht: „Wer sucht, der findet" (Mt 7,7). Man muss dann auch das Gegenteil sagen: Wer nicht sucht, der findet auch nicht. Wer keine Sehnsucht nach dem Wirken Gottes hat, der macht es Gott zumindest schwerer, in der Welt Zeichen zu wirken. Daher ist unser Gebet und unsere Sehnsucht so wichtig!

 

Gebet:

Jesus, ich danke dir für die vielen Zeichen, die du gewirkt hast, die zum Glauben führen. Wenn du die Zeichen wirkst, dann sind sie auch wichtig. Wir dürfen nicht sagen, sie wären unwichtig, wenn du sie wichtig findest. Und immer, wenn ich von deinen Zeichen lese, dann wächst wieder die Sehnsucht in mir. Also bete ich mehr, auch besonders mit den Kranken. Jesus, ich will dir helfen durch mein Gebet, dass du deine Zeichen in der Welt wirken kannst, damit viele zum Glauben kommen.

 

 

Pastor Roland Bohnen 

www.tagesimpuls.org

  

 

 







Roland Bohnen
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