Dienstag, 12. Mai 2020

Meinen Frieden gebe ich euch. (Joh 14,27)

05 Woche der Osterzeit   Dienstag

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 14,27-31a

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht. 

Ihr habt gehört, dass ich zu euch sagte: Ich gehe fort und komme wieder zu euch zurück. Wenn ihr mich lieb hättet, würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich. 

Jetzt schon habe ich es euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, zum Glauben kommt. 

Ich werde nicht mehr viel zu euch sagen; denn es kommt der Herrscher der Welt. Über mich hat er keine Macht, 

aber die Welt soll erkennen, dass ich den Vater liebe und so handle, wie es mir der Vater aufgetragen hat. 

 

 

Tagesimpuls:

 

Meinen Frieden gebe ich euch.  (Joh 14,27)

 

Innerer Friede ist ein typisches Kennzeichen der Gegenwart Jesu. Innere Unruhe kommt meistens nicht von Jesus. Nach Ignatius von Loyola, der die Regeln zur Unterscheidung der Geister aufgestellt hat, gibt es dabei eine Ausnahme. Wenn ein Mensch in Sünde lebt, dann bewirkt der Heilige Geist in ihm eine Unruhe, die ihn zur Bekehrung bringen soll. Wenn der Mensch dagegen im Glauben und in Eintracht mit Gott lebt, dann bewirkt der Heilige Geist inneren Frieden. Dann kommt die Unruhe vom Teufel, der neidisch ist und den Menschen angreifen und aus dem Frieden herausbringen will.

 

Meinen Frieden gebe ich euch.

 

Wir erkennen den bösen Geist. Er will uns treiben, in Ungeduld und Hetze versetzen. Er bringt Unruhe, Nervosität, Angst, das Gefühl, nicht gut genug zu sein, abgelehnt zu werden, aber auch Misstrauen, dass man meint, die anderen meinen es nicht gut mit uns. Dass wir immer wieder vom Bösen angegriffen werden, ist normal. Das können wir nicht verhindern. Aber das Ziel ist, die Angriffe abzuwehren durch den Glauben und das Festhalten am Wort Gottes. Dadurch kommt der Friede zurück in unser Herz.

 

Meinen Frieden gebe ich euch.

 

Gott will unser Leben leichter machen. Er will uns helfen, die Versuchungen abzuwehren und immer wieder zum Frieden zurückzufinden. Aber auch dann, wenn wir ein schweres Kreuz zu tragen haben, kann der Friede Jesu in uns sein. Wir können äußerlich leiden, z.B. an einer Krankheit, und innerlich ganz im Frieden sein. Jesus kann uns im Leiden Geduld, Kraft und Trost spenden.

 

Meinen Frieden gebe ich euch.

 

Es wäre schön, wenn wir so viel wie möglich in seinem Frieden bleiben könnten. Wir können heute darauf achten. Wenn die Versuchungen ankommen, dann wehren wir sie ab durch den Glauben und das Festhalten am Wort Gottes! So kann der Friede immer wieder zu uns zurückkehren.

 

Gebet:

Jesus, ich will heute an deinem Wort festhalten, dann schenkst du mir deinen Frieden. Hilf mir, dass ich mich nicht aus deinem Frieden herausbringen lasse durch die Angriffe, die kommen werden. Danke, dass du uns in deinem Frieden bewahren willst.

 

 

Pastor Roland Bohnen 

www.tagesimpuls.org

 

 

 







Roland Bohnen
Pfarrer-Kreins-Str. 2
52538 Selfkant Süsterseel 
Telefon 02456 - 3627    
Fax 02456 - 3019


1 Kommentar:

  1. Jesus, ich erbitte Heute und jetzt Deinen Segen, im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl.Geistes. Amen
    So erfüllst DU mein Herz mit DEINEM FRIEDEN.
    Durch den "Empfang" Deines Segens, werde ich befähigt den "Frieden dieser Welt = welcher in mir einen Unfrieden hervorrufen kann ( durch Reichtum, Machtgehabe, Ichsucht...etc) aus einem Herzen bestmöglichst fernhalten kann.

    Ja Jesus, nur wenn ich DEINEN FRIEDEN annehme, so bin ich "mutig" genug - den "Unfrieden" (der so manchesmal in mir wütet) zu kündigen.

    Du mein Schutzengel, richte mich nach Jesus aus, damit ich mich dem Segen Gottes zuwende. Amen

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