Donnerstag, 21. Mai 2020

Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern. (Mt 28,19)

CHRISTI HIMMELFAHRT

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 28,16-20

In jener Zeit gingen die elf Jünger nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. 

Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder. Einige aber hatten Zweifel. 

Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. 

Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, 

und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.

 

 

Tagesimpuls:

 

Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern.  (Mt 28,19)

 

Jesus setzt uns in Bewegung. Ich frage mich: Tun wir das genügend? Jesus begründet seinen Auftrag an uns: „Mir ist alle Vollmacht gegeben." Weil Jesus die Macht hat, sollen wir alle Menschen zu seinen Jüngern machen. Er hat die Macht, alle Probleme zu lösen, allen Streit zu schlichten, alles Leid zu verhindern. Wenn alle Menschen seine Jünger werden, dann wird die Welt besser.

 

Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern.

 

Warum machen wir nicht mehr Menschen zu seinen Jüngern? Warum sprechen wir nicht mehr von Jesus? Liegt es daran, dass wir ihm nicht glauben, dass er alle Macht hat? Wenn wir selber denken: „An Jesus glauben ist nett, ist ganz schön, es gibt einem manchmal etwas seelische Kraft", dann machen wir Menschen nicht zu seinen Jüngern. Dann werben wir eher für ein Hobby oder eine Freizeitveranstaltung, die wir gerade entdeckt haben und ganz toll finden, oder wir empfehlen ein Medikament, was uns bei einer Krankheit gut geholfen hat. Oder wir geben anderen gute Tipps für die Gesundheit, oder wir helfen anderen, wenn es ihnen schlecht geht, aber wir versuchen nicht, ihnen Jesus nahezubringen, weil wir selber nicht so sehr überzeugt sind, dass ER wirklich die Lösung aller Probleme ist.

 

Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern.

 

Wenn wir glauben, dass Jesus alle Macht hat, dann wird es wahrscheinlicher, dass wir Jesus empfehlen bei allen Nöten. Aber nicht nur in Nöten! Wir brauchen Jesus immer. Er will bei uns sein alle Tage, an schlechten und an guten. Es gibt dann eigentlich keine schlechten oder guten Tage mehr. Es gibt dann nur noch Tage mit oder Tage ohne Jesus.

 

Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern.

 

Ich frage mich: Kann ich mehr machen, damit mehr Menschen Jesu Jünger werden? Ich bete zu Jesus, dass er mir zeigt, was ich tun soll, und ob ich mehr oder noch etwas anderes tun soll.

 

Gebet:

Jesus, hilf uns. Was können wir noch tun, um Menschen zu deinen Jüngern zu machen? Soll ich etwas ändern in meinem Leben? Jesus, bitte führe uns durch deinen Heiligen Geist, damit wir dazu beitragen, dass viele Menschen deine Jünger werden.

 

 

Pastor Roland Bohnen 

www.tagesimpuls.org

 

 

 







Roland Bohnen
Pfarrer-Kreins-Str. 2
52538 Selfkant Süsterseel 
Telefon 02456 - 3627    
Fax 02456 - 3019


1 Kommentar:

  1. Jesus, DU gibst mir / uns einen "klaren" Auftrag. Da Du mich liebst, ja das glaube ich!, muss ich DICH "ernst" nehmen.

    Und da DU zu mir sagst, in Vers.18,19
    - 18 Mir ist alle Vollmacht gegeben im Himmel und auf der Erde.
    -19 Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern;

    also "muss ich gehen" ( auch wenn es das loslassen meiner bisherigen vertrauten Umgebung beinhaltet )
    Doch wie ernst nehme ich es mit "Verantwortung".

    Und ich darf mich daran erinneren, dass ich vor Jahren im Ausland war. Welch eine tolle Erfahrung. Ja, mein Arbeitgeber sagte; willst du ins Ausland, wöchentlich oder monatsweise? Die Reize die damit verbunden waren, waren gross ( also das Positive lockte ).
    Doch dann kam der Moment, wo mir vom Chef die Verantwortung über die Betriebstätte im Ausland gegeben wurde.
    Hiervor hatte ich grossen "Bammel".
    Aber auch ich musste lernen, "Vertrautes loszulassen" mich auf was "Neues einzulassen" damit ich dem mir "geschenkten Vertrauen" gerecht werde.
    ( zumindest probieren wollte ich es )

    Bis heute bin ich froh, dass ich diese frühere Gelegenheit genutzt habe.

    Hl.Geist, ich bitte Dich auch zukünftig, hilf mir immerwieder Mut für einen Neuanfang zu haben.
    Denn seit dem Tag der Himmelfahrt Christi, bis zu dem Tag meines Todes, bin ich als getaufter Christ, auf einem missionierenden Weg.

    Danke Heiliger Geist

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