Donnerstag, 30. Januar 2020

Wenn einer Ohren hat zum Hören, so höre er! (Mk 4,23)

03 Woche im Jahreskreis     Donnerstag

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 4,21-25

In jener Zeit sprach Jesus: Zündet man etwa ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber oder stellt es unter das Bett? Stellt man es nicht auf den Leuchter? 

Es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar wird, und nichts Geheimes, das nicht an den Tag kommt. 

Wenn einer Ohren hat zum Hören, so höre er! 

Weiter sagte er: Achtet auf das, was ihr hört! Nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden, ja, es wird euch noch mehr gegeben. 

Denn wer hat, dem wird gegeben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat.

 

 

Tagesimpuls:

 

Wenn einer Ohren hat zum Hören, so höre er!  (Mk 4,23)

 

Wir sollen unsere Ohren gebrauchen. Wir sollen wirklich hören. Wahrscheinlich meint Jesus auch die inneren Ohren, die Ohren unseres Herzens. Er sagt ja auch, dass Menschen hören und doch nicht hören, also das Gesagte nicht wirklich verstehen. Es gibt in der Sprache ja auch einen Unterschied zwischen Hören und Hinhören. Wir sollen also richtig hören, tief hören, in uns hinein hören, das hören, was Jesus uns sagen will.

 

Wenn einer Ohren hat zum Hören, so höre er!

 

Das geschieht ganz besonders dann, wenn wir uns mit der Heiligen Schrift befassen. Das ist Gottes Wort, das ist die Weise, wie er uns ansprechen will. Kein Sakrament wird gespendet, ohne dass das Wort Gottes verkündet wird. Auch in unseren Gebeten sollte das Wort Gottes einen wichtigen Platz einnehmen. Als Beispiel will ich nur den Rosenkranz herausnehmen. In allen Gesätzen wird ein Geheimnis des Wortes Gottes betrachtet. In den meisten Lobpreisliedern geht es um Psalmen, oder das Wort Gottes wird in anderer Weise in den Text einbezogen.

 

Wenn einer Ohren hat zum Hören, so höre er!

 

Zum wirklichen Hinhören brauchen wir auch Zeit. Hier komme ich wieder (wie gestern) zur Heiligen Stunde. Ich brauche Zeit, das Wort Gottes zu betrachten. Ich muss Jesus fragen: „Was willst du mir sagen?" Ich muss tief hineinhören, den Kontakt, den Bezug, zu Jesus suchen. Heute sagt Jesus mir: Wir sollen uns Zeit nehmen, um wirklich hinzuhören auf das Wort Gottes. Es ist wirklich wie ein Samenkorn, das in unser Herz fallen will. Da soll es aufgehen und Frucht bringen. Wie kann das geschehen, wenn man sich keine Zeit nimmt?

 

Gebet:
Jesus, du willst, dass wir uns wie Maria Zeit nehmen, um dein Wort zu hören und zu verstehen, was du uns jeden Tag sagen willst. Hilf uns, dass wir uns die Zeit freimachen, um zu deinen Füßen zu sitzen und dir zuzuhören. Danke, dass du jeden Tag zu mir sprechen willst!

 

 

Pastor Roland Bohnen 

www.tagesimpuls.org

 

 

 







Roland Bohnen
Pfarrer-Kreins-Str. 2
52538 Selfkant Süsterseel 
Telefon 02456 - 3627    
Fax 02456 - 3019


1 Kommentar:

  1. Jesus, DU bist nicht nur Gott, und Du bist nicht nur Christus der die Menschheit erlöst hat, sondern DU bist unser aller Psychologe.
    DU appellierst an unser eigenes Denken , Reden und Tun.

    Denn es steht geschrieben:
    "Weiter sagte er: Achtet auf das, was ihr hört! Nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden, ja, es wird euch noch mehr gegeben."

    Heiliger Geist Gottes, DU Beistand aller Menschen, öffne unsere Herzen, damit wir richtig zuhören und nach dem wahren Gotteswort, nach dem Willen Gottes leben und handeln.
    Bewahre uns alle, und Deine ganz Kirche vor den Irrlehren dieser Zeit.

    Segne besonders Heute, der Beginn der synodalen Zusammenkunft in Frankfurt.

    Öffne allen die daran teilnehmen und alle die darüber berichten, ihre Herzen, damit sie sich nicht vom falschen irdischen Glanz der ICHSUCHT beherrschen lassen,
    sondern sich DEINEM WAHREN GOTTESLICHT zuwenden.

    Hilf uns in Demut, Deinen Willen zu leben!

    Herr Jesus Christus, in Deinem Heiligen Namen rufen wir zu Dir !
    Jesus Christus, hilf
    Amen

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