Samstag, 4. Januar 2020

Allen, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. (Joh 1,13)

Weihnachtszeit 02 Sonntag

Evangelium                                                   Joh 1, 1–5.9–14

1Im Anfang war das Wort
und das Wort war bei Gott
und das Wort war Gott.
2Dieses war im Anfang bei Gott.
3Alles ist durch das Wort geworden
und ohne es wurde nichts, was geworden ist.
4In ihm war Leben und
das Leben war das Licht der Menschen.
5Und das Licht leuchtet in der Finsternis
und die Finsternis hat es nicht erfasst.
9Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet,
kam in die Welt.
10Er war in der Welt
und die Welt ist durch ihn geworden,
aber die Welt erkannte ihn nicht.
11Er kam in sein Eigentum,
aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.
12Allen aber, die ihn aufnahmen,
gab er Macht, Kinder Gottes zu werden,
allen, die an seinen Namen glauben,
13die nicht aus dem Blut,
nicht aus dem Willen des Fleisches,
nicht aus dem Willen des Mannes,
sondern aus Gott geboren sind.
14Und das Wort ist Fleisch geworden
und hat unter uns gewohnt
und wir haben seine Herrlichkeit geschaut,
die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater,
voll Gnade und Wahrheit.

 

Tagesimpuls:

 

Allen, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. (Joh 1,13)

 

Im Johannesevangelium wird das Christ-Werden als eine neue Geburt bezeichnet. Besonders deutlich wird dies im dritten Kapitel im Gespräch Jesu mit Nikodemus. Aber auch hier im ersten Kapitel wird es klar gesagt: Ein Christ ist nicht aus dem Fleisch, sondern aus Gott geboren. Viele Christen unserer Tage haben das am eigenen Leib erlebt. Sie haben erlebt, wie ihr Leben vollkommen neu geworden ist. Das kann man wirklich als eine neue Geburt bezeichnen.

 

Allen, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.

Die neue Geburt ist vor allem dann wichtig, wenn man sich in einer aussichtslosen Lage befindet. Menschen, denen alle Hoffnung abhandengekommen ist, müsste man die Gelegenheit geben, noch mal ganz neu anfangen zu können. Ich habe das Buch von David Wilkersen gelesen, „Das Kreuz und die Messerhelden". Pastor Wilkersen arbeitet mit den heroinsüchtigen Jugendlichen. Die haben wirklich keine Hoffnung, denn das Heroin ist der Tot auf Raten, wie er schreibt. Diese Jugendlichen hatten die Sehnsucht danach, neu anfangen zu können, sozusagen noch mal ein neues Leben geschenkt zu bekommen. Und sie haben die Wiedergeburt erlebt, von der Jesus spricht. Mit der Gnade Jesu konnten sie ein neues Leben beginnen.

 

Allen, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.

Glaube ich auch an die verwandelnde Kraft des Heiligen Geistes? Glaube ich, dass Gott alles neu machen kann? Oder bin ich selbstzufrieden in meinem bisherigen Leben? Will ich überhaupt eine Veränderung? Wer will, dass alles so bleibt wie jetzt, was kann Gott für den tun? Aber leider gibt es Menschen, die nur beten: „Herr, gib, dass alles so bleibt!" Ich verstehe, dass wir wünschen, dass das Gute bleiben soll. Aber haben wir keine Sehnsucht nach mehr? Haben wir keine Sehnsucht nach der verwandelnden Kraft des Heiligen Geistes in unserem Leben?

 

Gebet:

Jesus, ich danke dir für alles Gute in meinem Leben. Das, was wirklich gut ist, soll auch bleiben, das wünsche ich mir auch. Aber hilf mir, dass ich immer offen bleibe für deine verwandelnde Kraft! Du willst, dass ich wiedergeboren werde, ein neuer Mensch. Ja, Herr, ich brauche diese Verwandlung. Ich brauche deine Kraft. Lass mich immer offen bleiben für das neue Leben, das du mir schenkst.

 

 

Pastor Roland Bohnen 

www.tagesimpuls.org

 

 







Roland Bohnen
Pfarrer-Kreins-Str. 2
52538 Selfkant Süsterseel 
Telefon 02456 - 3627    
Fax 02456 - 3019


1 Kommentar:

  1. Jesus, das Gotteswort, welches DU uns Menschen verkündet hast, ist rein.
    Aus dieser Reinheit kommt die Fülle der ganzen Schöpfung Gottes.

    Der Satan, bedient sich dem Gotteswort, und blendet uns /mich mit einem "falschen Licht".

    Das Neue Jahr ist noch jung...so wie der zunehmende Mond.

    Doch die Angriffe des Teufels bleiben.
    Denn er nutzt jede Chance uns / mich aus deinem Licht zu ziehen.

    Danke das DU JESUS mir das Sakrament der Versöhnung reichst,
    denn so kann ich immer wieder zu DIR kommen, zu DIR dem wahren und einzigen Licht der Reinheit- und dem reinsten Wort der Warheit.

    Jesus, leuchte mir den Weg, den ich für "DICH mein Gott" in 2020, gehen darf.

    Amen

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