Freitag, 9. November 2018

Schafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle! (Joh 2,16)

WEIHETAG DER LATERANBASILIKA

Fest

 

Das Paschafest der Juden war nahe, und Jesus zog nach Jerusalem hinauf. 

Im Tempel fand er die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Geldwechsler, die dort saßen. 

Er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus, dazu die Schafe und Rinder; das Geld der Wechsler schüttete er aus, und ihre Tische stieß er um. 

Zu den Taubenhändlern sagte er: Schafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle! 

Seine Jünger erinnerten sich an das Wort der Schrift: Der Eifer für dein Haus verzehrt mich. 

Da stellten ihn die Juden zur Rede: Welches Zeichen lässt du uns sehen als Beweis, dass du dies tun darfst? 

Jesus antwortete ihnen: Reißt diesen Tempel nieder, in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten. 

Da sagten die Juden: Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel gebaut, und du willst ihn in drei Tagen wieder aufrichten? 

Er aber meinte den Tempel seines Leibes. 

Als er von den Toten auferstanden war, erinnerten sich seine Jünger, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.

 

 

Tagesimpuls:

 

Schafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle!  (Joh 2,16)

 

Jesus sagt, dass sein Leib ein Tempel ist. Er wird getötet und nach drei Tagen wiederaufgerichtet. Paulus sagt, dass unser Leib auch ein Tempel ist, der Tempel des Heiligen Geistes (1 Kor 6,19). Wenn nun Jesus den Tempel reinigt, können wir es dann nicht auch auf uns übertragen, auf unseren Leib? Jesus will uns Reinheit schenken. In dieselbe Richtung geht übrigens auch der Gedanke von Paulus. Da geht es auch um die Reinheit unseres Leibes. Ich sehe es ganz praktisch: Jesus will uns von allen unreinen Gedanken befreien.

 

Schafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle!

 

Jesus will alles Böse und Unreine aus uns vertreiben. Dazu macht er eine Geißel aus Stricken. Das zeigt, dass es auch eine Anstrengung braucht, eine Radikalität. Man muss gegen den Strom schwimmen, man muss sich auch wenigstens etwas Gewalt antun. Das erinnert wieder an die Botschaft von Fatima. Es geht nicht ohne Opfer. Man kann nicht bequem in seinem Sessel sitzen bleiben und darauf hoffen, dass alles von alleine geht. Die Reinheit ist ganz sicher ein Geschenk, aber Jesus braucht auch unseren Einsatz, damit unser Tempel ganz rein wird.

 

Schafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle!

 

Achten wir heute auf die Reinheit unseres Leibes! Achten wir auf unsere Gedanken! Achten wir auf das, was wir in uns aufnehmen! Vertrauen wir auf Jesu große Hilfe. Ihm liegt daran, dass unser Leib rein ist, denn der Heilige Geist will in uns wohnen.

 

Gebet:

Jesus, nicht immer sind meine Gedanken rein. Ich erlebe die Sünde in mir, aber ich sehne mich nach der Reinheit des Herzens und des Leibes. Jesus, ich danke dir, dass du großen Wert legst auf meine Reinheit. Bitte hilf mir, ein reines Herz zu bekommen. Zeige mir auch, wo ich die Geißel in die Hand nehmen soll, wo ich mir mehr Mühe geben muss, um in deiner Reinheit leben zu können.

 

 

Pastor Roland Bohnen 

www.tagesimpuls.org

 

 

 







Roland Bohnen
Pfarrer-Kreins-Str. 2
52538 Selfkant Süsterseel 
Telefon 02456 - 3627    
Fax 02456 - 3019


1 Kommentar:

  1. Jesus,so wie DU das Haus deines Vaters reinigst...gib auch mir den MUT mich von DIR reinigen zu lassen, damit ich mit DIR im Tempel in Reinheit,Wahrheit,Ehrlichkeit und Treue, beten ( sprechen und los singen ) kann.

    Jesus, danke für das was du mir schon gegeben hast.. Amen

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