Dienstag, 4. September 2018

Sie waren sehr betroffen von seiner Lehre, denn er redete mit göttlicher Vollmacht. (Lk 4,32)

22 Woche im Jahreskreis     Dienstag

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 4,31-37.

In jener Zeit ging Jesus hinab nach Kafarnaum, einer Stadt in Galiläa, und lehrte die Menschen am Sabbat. 

Sie waren sehr betroffen von seiner Lehre, denn er redete mit göttlicher Vollmacht. 

In der Synagoge saß ein Mann, der von einem Dämon, einem unreinen Geist, besessen war. Der begann laut zu schreien: 

Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes! 

Da befahl ihm Jesus: Schweig und verlass ihn! Der Dämon warf den Mann mitten in der Synagoge zu Boden und verließ ihn, ohne ihn jedoch zu verletzen. 

Da waren alle erstaunt und erschrocken, und einer fragte den andern: Was ist das für ein Wort? Mit Vollmacht und Kraft befiehlt er den unreinen Geistern, und sie fliehen. 

Und sein Ruf verbreitete sich in der ganzen Gegend.

 

 

Tagesimpuls:

 

Sie waren sehr betroffen von seiner Lehre, denn er redete mit göttlicher Vollmacht.  (Lk 4,32)

 

Viele von uns haben wahrscheinlich schon viel geredet, aber oft ist unser Reden nicht gehört worden. Oft machen wir die Erfahrung: Reden nützt nichts. Wir können die Menschen mit Worten nicht überzeugen. Sogar bei Jesus war es so. Schließlich war sein Kreuzesopfer der Weg, wie er uns das Heil brachte, nicht nur seine Worte. Aber trotzdem waren auch seine Worte schon sehr machtvoll. Und manchmal erlebe ich das auch. Manche nennen es die „Salbung". Plötzlich ist sie da, diese Salbung in meinen Worten. Ich spüre, wie der Heilige Geist wirkt. Ich sehe, wie die Menschen berührt werden durch die Worte, weil Gott am Werk ist.

 

Sie waren sehr betroffen von seiner Lehre, denn er redete mit göttlicher Vollmacht.

 

Es wäre schön, wenn wir immer in dieser göttlichen Vollmacht sprechen könnten. Kann man das begünstigen? Kann man etwas tun, damit unsere Worte mehr gesalbt sind, mehr erfüllt sind von göttlicher Vollmacht? Ich glaube, es kommt darauf an, wie sehr wir mit Christus verbunden leben. Wenn ich regelmäßig mit dem Herzen bete, wenn ich mich um eine gute Beziehung zu Jesus bemühe, dann kann der Heilige Geist mehr durch meine Worte wirken. Ganz sicher spielt auch meine Opferbereitschaft eine große Rolle. Wenn ich selber bereit bin, das zu leben, was ich sage, gerade auch dann, wenn es mich etwas kostet, dann ist Gott auch bereit, mehr Kraft zu schenken. Ich habe einmal gelesen: „Durch das Fasten zeigen wir Gott, dass wir es ernst meinen." Wenn uns also ein Gebetsanliegen sehr wichtig ist, dann verbinden wir es mit einem Opfer, dem Fasten, und dann kann Gott intensiver wirken.

 

Sie waren sehr betroffen von seiner Lehre, denn er redete mit göttlicher Vollmacht.

 

Ich bin sicher, dass Gott die Kraft schenkt. Wir sollen unseren Teil dazu beitragen, indem wir ihm zeigen, dass wir nicht nur reden, sondern auch etwas tun. Bitten wir Gott, dass unsere Worte vollmächtig werden.

 

Gebet:

Jesus, ich will mit Vollmacht reden wie du. Ich danke dir, dass ich schon oft die Erfahrung machen durfte, mit deiner Vollmacht zu sprechen. Ich sehe aber auch, wie wenig ich bisher bereit war, etwas zu investieren. Bitte hilf mir, dass ich selber auch mehr Kraft investiere, dass ich bereit bin zu Opfern, um dir zu zeigen, dass es mir wirklich ernst ist.

 

 

Pastor Roland Bohnen 

www.tagesimpuls.org

  

 

 

 

1 Kommentar:

  1. Ja, mein Herr und Gott, auch ich möchte heute von DIR "berührt" sein...

    Komm Herr Jesus Christus, komm

    Amen

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