Dienstag, 5. Dezember 2017

In dieser Stunde rief Jesus, vom Heiligen Geist erfüllt, voll Freude aus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde. (Lk 10,21)

01 Woche im Advent – Dienstag

 

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 10,21-24.

In dieser Stunde rief Jesus, vom Heiligen Geist erfüllt, voll Freude aus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen.
Mir ist von meinem Vater alles übergeben worden; niemand weiß, wer der Sohn ist, nur der Vater, und niemand weiß, wer der Vater ist, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.
Jesus wandte sich an die Jünger und sagte zu ihnen allein: Selig sind die, deren Augen sehen, was ihr seht.
Ich sage euch: Viele Propheten und Könige wollten sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und wollten hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört.

 

Tagesimpuls:

 

In dieser Stunde rief Jesus, vom Heiligen Geist erfüllt, voll Freude aus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde.   (Lk 10,21)

 

Jesus wird vom Heiligen Geist erfüllt und er preist Gott, den Vater. Ich erkenne darin, dass es wichtig ist, Gott zu danken und zu preisen. Wenn der Heilige Geist in mir wirkt, dann bin ich dankbar. Ich soll dankbar sein auch schon für die kleinen Schritte. Ich kann natürlich immer auf das schauen, was noch fehlt. Aber ich kann auch dankbar sein für das, was Gott geschenkt hat.

 

In dieser Stunde rief Jesus, vom Heiligen Geist erfüllt, voll Freude aus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde.

 

Jesus ist dankbar für den Glauben der Jünger. Ich ertappe mich oft dabei, dass ich unzufrieden bin, dass ich andere kritisiere, dass ich traurig bin über den noch mangelnden Glauben bei meinen Mitmenschen. Wenn ich ehrlich bin, dann sollte ich einsehen, dass ich selber auch nicht so vollkommen lebe, wie es sein könnte. Warum gestehe ich den anderen nicht auch zu, dass sie auf dem Weg sind, dass sie noch nicht vollkommen sind? Warum freue ich mich nicht vielmehr an den Schritten, die sie jetzt schon machen? Besser wäre es, Gott für ihren Glauben zu danken, so wie Jesus für den Glauben der Jünger gedankt hat. Übrigens zeigt die Bibel, dass der Glaube der Jünger zu diesem Zeitpunkt alles andere als vollkommen war. Bei der Passion haben sie Jesus verleugnet und verlassen. Aber dennoch hat er Gott für ihren Glauben gedankt, statt sie wegen ihres noch mangelnden Glaubens zu kritisieren.

 

In dieser Stunde rief Jesus, vom Heiligen Geist erfüllt, voll Freude aus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde.

 

Versuchen wir also, in der Haltung der Dankbarkeit zu leben, damit wir glückliche Menschen sind, zufriedene Menschen, vom Heiligen Geist erfüllt! Es wird immer Mangel geben, über den man unglücklich sein könnte. Statt dessen wollen wir aber lieber dankbar sein für das Gute, dass Gott schon geschenkt hat, seien es auch noch so kleine Dinge.

 

Gebet:

Jesus, ich danke dir, dass du ein dankbarer Mensch warst. Du hast Gott gepriesen für den kleinen Glauben der Jünger. Du warst erfüllt vom Heiligen Geist. Du bist uns ein Vorbild. Schenke auch uns den Geist der Dankbarkeit, damit wir immer Gott preisen und nie unzufrieden sind.

 

 

Pastor Roland Bohnen

www.tagesimpuls.org

 

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